Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Düstere Zukunftsaussichten für kleine Krankenhäuser?

mit einem Kommentar

Die Tendenz ist seit Jahren, seit Jahrzehnten ungebrochen: Die Anzahl der Krankenhäuser in unserem Land schrumpft von Jahr zu Jahr und es gibt nichts, was diese Entwicklung könnte. Von der Politik ist es offenbar gewünscht – auch wenn man nicht gerne offen darüber redet und wenn jeder Politiker vor seiner anstehenden Wiederwahl nicht überdrüssig wird, zu beteuern dass das Krankenhaus in seinem Wahlkreis selbstverständlich nicht zur Disposition steht.
Von daher hat dieser Artikel im “Rheinischen Merkur” eigentlich kaum Nachrichtenwert mehr. Leider..

Geschrieben von medizynicus

28. Februar 2010 um 08:55

Veröffentlicht in Alltagswahnsinn

Eine Antwort

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  1. Da Krankenhäuser völlig unbeeinflusst von der ebenso unbekannten Ergebnisqualität ihrer Arbeit der teuerste Sektor in unserem Gesundheitswesen sind ist vielfache Schließung eine erwartbare Notwehr des Systems (in diesem Fall: GKV und Politik) angesichts der langanhaltenden Verweigerung von zukunftsfähiger Entwicklung durch die Träger. DIE TRÄGER! (ehe ich hier gesteinigt werde, und mitgemeint ihre Statthalter, die Geschäftsführer). Daran war Ulla Schmidt bestenfalls mittelbar beteiligt, wenn der junge Doktor wirklich Marktwirtschaft einführt in diesem Bereich wird es zu Kollateralschäden bisher unbekannten Ausmaßes kommen.

    Wolf

    28. Februar 2010 um 12:38


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