Ruhe vor dem Sturm… oder einfach nur Ferienzeit?
“Das ist ja fast wie Urlaub!” sagt Kalle, schmiert sich das zweite Brötchen und versteckt sich hinter der Zeitung.
Fast eine Dreiviertelstunde sitzen wir schon am Frühstückstisch und auch die Schwestern sind nur selten rausgeklingelt worden.
“Wer macht mit mir Visite?” fragt Sarah.
“Mach bloß keine Hektik,” sagt Kalle, “gönn den Mädels doch erstmal ihre Rauchpause!”
Schwester Anna nickt ihm dankbar zu, steckt die Zigarettenschachtel ein und verschwindet in Richtung Balkon, im Herdentrieb gefolgt von ihren Kolleginnen.
Ich gieße mir die dritte Tasse Kaffee ein und schnappe mir den Lokalteil des “Dingenskirchener Anzeigers”, den Kalle inzwischen ausgelesen hat.
“Ziemlich ruhig heute!” meine ich.
“Lass das nicht den Chef hören!” grummelt Kalle hinter seiner Zeitung.
Weiss der etwas, was ich nicht weiss?




Das ist sicher die Ruhe vor dem Sturm. Bei uns ist es meist so
Mel
31. März 2010 um 12:46
In Zeiten vor Ostern oder Weihnachten ist meistens Ruhe -als ob sich die Krankheiten danach richten würden…
docangel
31. März 2010 um 14:25
Ohja, bei uns war heute auch viiiiel Zeit zum Frühstücken
schwestertrauma
31. März 2010 um 18:18
wir haben auf einer (eigentlich) chirurgischen Station heute viele innere Pflegebedürftige Patienten bekommen. die Alten- uund Pflegeheime räumen halt mal über die feiertage leer. *grml* wir hatten keine Zeit zum pause machen.
vio
31. März 2010 um 21:50