EHEC tut weh
Geisterstunde.
Kopfschmerzen.
Glucosemangel.
Schlurfen über Klinikflure.
Mitternachtspatrouille.
Schlapschlapschlapp. Wusch, automatische Schwingtür auf, schlapschlappschlapp, wusch, Tür wieder zu.
Gibtsirgendwasbesonderes hier auf Station?
Demonstrativ gelangweilte Stimme.
Nee, alles in Ordnung.
Demonstratives Gähnen.
Okay, dann zieh ich mich mal zurück.
Schlappschlappschlapp.
Düddelüdüt.
Ja?
Zugang!
Wasn?
Schon wieder einer!
Aha?
Durchfall nach Gurken. Kein Blut, kein Fieber, aber wurde nicht besser. Auch heute Abend nicht. Hausarzt wollte auf Nummer sicher gehen.
Istschonokay.
Acht Stunden noch.




Der wievielte denn? Nur V.a. oder auch bestätigte Fälle?
DD
29. Mai 2011 um 06:20
Klingt mächtig lyrisch!
Das mit ensprechender Mimik auf ner alternativen Dichterveranstaltung vorgetragen würde dir sicher einen der oberen Ränge einbringen…
stachel
29. Mai 2011 um 10:16
“Durchfall nach Gurken. Kein Blut, kein Fieber, aber wurde nicht besser. Auch heute Abend nicht. Hausarzt wollte auf Nummer sicher gehen.”
Kein Blut, kein Fieber … das klingt gar nicht nach Hausarzt. Eher nach Klinikassistent!
dienstarzt
29. Mai 2011 um 12:12
Kann man sich mit einer EHEC-Infektion relativ wohl fühlen? Essen, trinken, den Haushaltmachen, oder hat man dann ständig Keramikdienst?
frage
29. Mai 2011 um 12:52
Hihihihi..
Anna
30. Mai 2011 um 00:46
geh damit zum nächsten poetryslam
Sylvia
30. Mai 2011 um 09:05