Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

HoHoHo!

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HoHoHo, das ist bekanntlich die traditionelle Grußformel, die zu verwenden ist, wenn man einem Weihnachtsmann begegnet. Und heute Nacht ist es wieder soweit: da fliegen sie auf ihren von acht oder so (sieben plus Rudolph – war doch richtig, oder?) Rentieren gezogenen Schlitten durch die Nächte, rutschen Schornsteine hinab, verteilen Geschenke und….
Nee, stimmt gar nicht!
Die Existenz des Weihnachtsmannes wurde bekanntlich kürzlich wissenschaftlich widerlegt!
Ich darf zitieren:

Wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal so die Geschenke gebracht haben sollte, ist er heute tot.

Wer’s noch nicht kennt: die Story verbreitet sich seit mindestens fünfzehn Jahren wie ein Lauffeuer durchs Netz, zum Beispiel hier, oder hier, oder hier wenn man lieber das englische Original mag.
Wussten wir es doch hinter vorgehaltener Hand schon immer: Alles Lüge!
Dieser übergewichtige rotgewandete Riesengartenzwerg, der da oben Nordpol frühkapitalistische Fabriken unterhält, in denen arme, versklavte Zwergen im rauen arktischen Klima ohne Betriebsrat bis zum umfallen schuften und von Weihnachtsgeld noch nicht einmal zu träumen wagen… gibt’s gar nicht!
Oder sollten wir lieber doch an ihn glauben?
Existiert er vielleicht doch?
Natürlich existiert er!
Es war einmal, vor langer, langer Zeit, dass damals 8 jährige Virginia von ihrem Papa wissen wollte ob… und wie Papas nun mal so sind, gab er ihr keine zufriedenstellende Antwort. Also schrieb sie an die Zeitung weil ja nunmal bekanntlich alles stimmt, was in der Zeitung steht.
Die Antwort wird seit über hundert Jahren immer wieder nachgedruckt:

Kein Weihnachtsmann! Gott sei Dank! lebt er, und er lebt auf ewig. Noch in tausend Jahren, Virginia, nein, noch in zehnmal zehntausend Jahren wird er fortfahren, das Herz der Kindheit zu erfreuen.

…und falls es doch nicht stimmen sollte?
Na, dann haben wir ja immer noch das Christkind!
Womit wir bei der Frage wären: Wie begrüßt man eigentlich so ein Christkind?

Written by medizynicus

24. Dezember 2013 at 22:05

3 Antworten

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  1. Man kann das Christkind nicht begrüßen, es verschwindet sofort, wenn jemand unerwartet auftaucht. Also sollte man es in Ruhe seine Arbeit tun lassen und erst das “Weihnachtszimmer” betreten, wenn das Christkind mit einem Glöckchen geläutet und damit die Erlaubnis dazu gegeben hat. Das weiß doch jedes Kind! Leider bedeutet es den Anfang vom Ende der Kindheit, sobald man das Gegenteil beweisen möchte …
    Frohes Fest und erholsame Feiertage!
    LG Frau K.

    Frau K.

    25. Dezember 2013 at 12:12

  2. So ein Christkind schließt man in die Arme und lässt es nie wieder los.
    So haben wir es gemacht vor 12 Jahren am Morgen des 24. Dezember.
    Seitdem hat es hier viel Freude ins Haus gebracht. Unser ganz persönliches Weihnachtswunder eben.

    Frohes Fest
    Lieben Gruß
    Diana

    Sternenzauber13

    25. Dezember 2013 at 12:31


  3. das Christkind kann ja alle Sprachen ;-)

    Ralf

    2. Januar 2014 at 15:42


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