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Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Schwanzgröße: Fünf Fakten

with 14 comments

Da die „Schwanzgröße“ mit einer gewissen Zuverlässigkeit immer wieder unter meinen Suchbegriffen auftaucht, hier also ein paar nützliche Fakten zum Thema für diejenigen, die danach suchen:

  • Gemäß einer 1996 im „Journal of Urology“ veröffentlichten Studie an 80 Männern war deren Schniepel im schlaffen Zustand durchschnittlich 8,8 cm und bei Erektion 12,9 cm lang. (Quelle). Andere Studien kommen zu vergleichbaren Ergebnissen.
  • 2001 führte der Kondomhersteller Durex eine Umfrage durch, 3000 Männer nahmen Maß an sich selbst und behaupteten, ihr Johannes wäre in erigiertem Zustand durchschnittlich 16,3 cm lang. Ob und in welchem Maße dabei geschummelt wurde, ist nicht bekannt. Es gibt auch eine Umfrage, dernach viele Männer glauben, ihr Organ messe so um die 25 cm. Na ja.
  • Die unbegründete Angst, dass der eigene Penis zu klein sei, ist insbesondere bei Jugendlichen sehr häufig und kann dabei zwanghaft-psychotische Züge annehmen. In diesem Fall spricht man von dem sogenannten „Small Penis Syndrome“ (SPS). Die Behandlung desselben besteht in erster Linie in Aufklärung und psychologischen Methoden (Quelle).
  • Eine andere Studie fand heraus, dass sich etwa die Hälfte aller Männer sich ein größeres Geschlechtsteil wünschten. Demhingegen waren 85 Prozent der zugehörigen Partnerinnen mit der Größe des kleinen Mannes ihres Mannes zufrieden (Quelle)
  • Es gibt zwar chirurgische Methoden der Penisverlängerung, die meisten davon sind jedoch als eher fragwürdig anzusehen. Zudem fällt auf, dass die meisten Männer, welche eine chirurgische Penis-Verlängerung wünschen, über ein durchaus durchschnittlich langes Exemplar verfügen. (Quelle)

p.s.: Wer sich traut, kann auch gerne an meiner eigenen wissenschaftlichen Umfrage teilnehmen!

Written by medizynicus

16. November 2009 um 01:21

Veröffentlicht in Gehört und gelesen

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14 Antworten

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  1. *lol* was für weltbewegende wissenschaftliche Erkenntnisse um eine solch unwesentliche Kleinigkeit *ggg*

    Petra

    16. November 2009 at 07:49

  2. Ach so nen Quatsch. Meiner ist eh größer 😀

    Ich finde es immer interessant für wie aussagekräftig Studien gehalten werden, an denen ein paar Leute teilnehmen…

    DeserTStorM

    16. November 2009 at 11:11

  3. Der inoffizielle Durchschnitt eines Aufklärungsforums liegt bei 26,8cm. Das sagen zumindest deren junge, männliche Nutzer (hinter vorgehaltener Hand) während die erfahreneren Nutzer sich grinsend ihrer Meinung enthalten.

    Blogolade

    16. November 2009 at 12:09

  4. Also gut, Jungs:
    Ab jetzt hat jederMann Gelegenheit, im Rahmen einer kleinen wissenschaftlichen Umfrage seine eigenen Maße anzugeben. Gerne anonym, gerne auch mit vollem Namen, Anschrift und Telefonnummer… wer sich traut!“

    medizynicus

    16. November 2009 at 13:13

  5. Vor allem – welche Frau mit halbwegs Verstand und noch ein paar übrig gebliebenen Nerven möchte einen Mann mit 26,8 cm Länge??

    [Btw.. hab verlinkt..]

    chaoskatze

    16. November 2009 at 17:24

  6. Diese Länge mit Blut gefüllt führt dazu, dass für den Rest nicht mehr viel übrig bleibt und der stolze Besitzer bei jeder Erektion in Ohnmacht fällt.

    drgeldgier

    16. November 2009 at 22:19

  7. @medizynicus: sind Deine Leserzahlen so extrem gesunken und das Verrutschen Deiner Posts in letzter Zeit mehrfach unter die Gürtellinie ein Experimen?
    Quasi: fishing for more traffick?

    drgeldgier

    16. November 2009 at 22:21

  8. […] weiße schwanzvergleich – Da gibt´s auch wissenschaftliche Untersuchungen… Kollege Medizynicus hat ein paar grundsätzliche dazu […]

  9. @Drgeldgier: Direkte Frage – direkte Antwort: Natürlich ist es ein Experiment. „Fishing for Trafic“ ist insofern gar nicht so falsch – und siehe da, es funktioniert! Aber gut: In den letzten Wochen ist mir aufgefallen, dass es irrsinnig viele Mitmachaktionen gegeben hat – manche nett, manche dämlich flach. Bei einigen habe ich mitgemacht, bei anderen nicht. Und dann habe ich die ganze Sache mal ein wenig hinterfragt und recherchiert – siehe den Artikel unten.
    Ja, und dann ist mir bei der Durchsicht meiner Suchbegriffe aufgefallen, dass eben dieser Terminus ständig auftauchte…
    Liegt wohl an diesem Artikel. Also habe ich das getan, was andere Blogger auch tun: einfach mal mit den Suchbegriffen spielen. Und habe ein wenig gegoogelt und bei Medline recherchiert – und habe dabei durchaus etwas gelernt.

    medizynicus

    16. November 2009 at 23:19

  10. So bin dabei 🙂

    Allerdings habe ich vorerst mal auf meinem Namen bzw. Nick verzichtet 🙂

    Sonst rennen mir die Weiber wieder die Bude ein *hüstel* :mrgreen:

    DeserTStorM

    17. November 2009 at 09:22

  11. Interessante Umfrage… zeigt ein recht typisches Abstimmungsverhalten:
    – die meisten nehmen mal einfach die goldene Mitte.
    – einige wenige bemühen sich um Realität
    – zwei-drei Spaßvögel wählen die extremen Randbereiche
    – mindestens einer beteiligt sich, obwohl SIE nicht zur Zielgruppe gehört („Umfrage-Quotenfrau“ – ich wars nicht…)
    – und dann gibts ja noch die Flitzpiepe mit den zwei Schwänzen…
    *gggg*

    Die Signifikanz dürfte gegen Null gehen, aber das war ja eh klar 😉

    Benedicta

    17. November 2009 at 14:27

  12. Hm also beim 1. Punkt ist falsch was du schreibst.

    Die von dir sog. goldene Mitte entspricht eben dem Deutschen durchschnitt. Wenn der deines Begatters drunter liegt oder drüber, solltest du das nicht auf alle reflektieren 🙂

    Beim Rest haste recht.

    DeserTStorM

    17. November 2009 at 15:29

  13. @Benedicta: …ähem… natürlich ist die Abstimmung streng wissenschaftlich und hoch signifikant. Nach Abschluss der Umfrage werde ich mal schaun, ob sich Lancet oder Nature für das Paper interessieren…

    medizynicus

    17. November 2009 at 16:39

  14. Eben nicht – Medizynikus schreibt ja, dass „ER“ im Durchschnitt 12,9 cm lang ist (außer, man lässt die Männer selber messen ;)). Der mittlere Button der Umfrage ist bei 15-20 cm.

    Was ich meinte ist auch nur, dass es eine gewisse Tendenz gibt, bei einer Umfrage den mittleren Knopf anzuklicken. Deswegen ist es beim Umfrage-Erstellen auch üblich, eine gerade Anzahl von Kästchen zu machen – dann muss man sich wenigstens ein bisschen entscheiden.

    Benedicta

    17. November 2009 at 20:21


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