Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Emerenz, die Bauernmagd: Heldin oder einfach eine arme Irre?

with 31 comments

Fassen wir die wichtigsten Aspekte der Handlung des vorgenannten Romans von Hans Carossa also kurz zusammen:
Im ersten Drittel des zwanzigsten Jahrhunderts gab es auf den Bauernhöfen noch Knechte und Mägde.
Eine solche landwirtschaftliche Hilfskraft namens Emerenz wird schwanger. Ihr Arzt erklärt ihr, dass sie an einer nicht weiter erklärten Krankheit leidet und das Kind nicht ohne Gefahr für ihr eigenes Leben austragen kann.
Sie entscheidet sich – gegen ärztlichen Rat – für das Kind und damit gegen ihr eigenes Leben.
Das Kind lebt, die Mutter stirbt.
„Der Zweig zieht allen Saft aus dem welken Blatt in die neue Knospe hinein und stößt es ab!“ heißt es in dieser Schlüsselszene, und der Autor stilisiert die Figur der Mutter, welche ihr Leben für das Kind hingibt zu einer Art Heiligen.
Es ist anzunehmen, dass so eine Sache auch in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts extrem selten waren, wenn sie den überhaupt vorkammen. In Kunst und Literatur hingegen waren derartige Szenen und Bilder bis die zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts hinein ziemlich beliebt: In einem Holywood-Schinken von 1963 mit dem Titel „Der Kardinal“ stirbt die Schwester des Protagonisten unter Qualen bei der Geburt ihres (unehelichen!) Kindes. Die Entscheidung gegen die Spät-Abtreibung hat – da die Gebärende bereits bewusstlos war – der Bruder, eben jener katholische Priester und spätere Kardinal getroffen und zwar gegen den Rat der Ärzte.
Theoretisch sind derartige Situationen auch im einundzwanzigsten Jahrhundert noch möglich. Allerdings haben sich die ethischen Rahmenbedingungen geändert: dass sich eine werdende Mutter gegen ihr eigenes Leben und für das Kind entscheidet, gilt heutzutage als völlig undenkbar.
Eine Frau, welche eine entsprechende Absicht äußern würde, gälte vermutlich als unzurechnungsfähig. Ärzte und Juristen würden sich sehr wahrscheinlich in den meisten Fällen über den Patientenwillen hinwegsetzen dem Leben der Mutter Vorrang einräumen.
Ist das nun ein Beispiel für die Verrohung der Sitten – oder einfach der Triumph des gesunden Menschenverstandes über die Religion?
Ich weiß es nicht.

Written by medizynicus

11. Dezember 2009 um 00:05

31 Antworten

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  1. Ich denke nicht, dass man das gut vergleichen kann. Man muss auch sehen,
    1. Dass wir hier nicht von der realen Vergangenheit reden, sondern von den Fantasien der Autoren
    2. Dass die Möglichkeit für eine sichere Abtreibung auch noch relativ neu ist, oder?

    Davon abgesehen:
    Wenn die Mutter stirbt, gewinnt niemand! Wir hätten nur die Mutter ersetzt durch ein Waisenkind – am besten auch noch ohne finanzielle Absicherung.

    NK

    11. Dezember 2009 at 02:38

  2. Hmmm, es gibt schon noch so Fälle. Die werdende Mutter, die sich gegen Chemotherapie und Bestrahlung entscheidet, als in der Schwangerschaft (relativ spät) Krebs festgestellt wird … davon habe ich schon gelesen (kein Roman, eher eine Illustrierte beim Coiffeur). Ob sie überlebt hat – und wie lange …?
    Man könnte schon sagen: es gibt ja meist noch den Vater, aber das tönt recht zynisch.
    Auf der andern Seite: was ist mit der Frau, die mit über 70 dank künstlicher Befruchtung noch Mutter wurde …. und jetzt 2 Jahre später gestorben ist? Auch das ist ein „produziertes“ Waisenkind.

    Pharmama

    11. Dezember 2009 at 07:16

  3. ui ui ui, Herr Medizynikus, da stellst Du uns ja wieder schwierige Fragen. Und das so früh am Morgen. Beleuchten wir es einmal von der anderen Seite: Hätte man mir zum Ende der Schwangerschaft eine solche Gewissensfrage gestellt, ich hätte sie nicht mehr so spontan beantworten können wie davor oder heute wieder. Ich habe keine Ahnung, was ich getan hätte. Vielleicht wäre es dennoch gut, wenn hier dem Patienten sein Recht auf Selbstbestimmung bliebe.

    frau kuni

    11. Dezember 2009 at 07:56

  4. …ich wäre dann wohl eine arme Irre gewesen..

    Eule

    11. Dezember 2009 at 09:57

  5. @Eule: Warum? Erzähl!

    medizynicus

    11. Dezember 2009 at 10:52

  6. „dass sich eine werdende Mutter gegen ihr eigenes Leben und für das Kind entscheidet, gilt heutzutage als völlig undenkbar.“
    Ich kenne einen Fall (im Bekanntenkreis). Die Frau hätte aus irgendeinem medizinischen Grund (weiß nicht genau was) nicht schwanger werden dürfen. Sie hat deswegen auch verhütet (mit der Pille) – und wurde trotzdem schwanger. An dem Punkt haben sich die Eltern dann FÜR das Kind entschieden, mit dem Argument dass ein Kind das trotz sämtlicher Vorsichtsmaßnahmen geboren werden will wohl sein soll. Die Mutter hat es übrigens überlebt, das Kind auch.

    „Ärzte und Juristen würden sich sehr wahrscheinlich in den meisten Fällen über den Patientenwillen hinwegsetzen dem Leben der Mutter Vorrang einräumen.“
    Warum? Und mit welchem Recht eigentlich?
    Und wenn man das mal weiterdenkt – was kommt als nächstes? Dass mir mein Hausarzt das Feierabendbier aus der Hand reißt und die Fluppe aus dem Mund zieht?
    „Ist das nun ein Beispiel für die Verrohung der Sitten – oder einfach der Triumph des gesunden Menschenverstandes über die Religion?“
    …oder einfach nur der Sieg des Egoismus?

    Mich gäbe es auch nicht, wenn meine Mutter auf die Ärzte gehört hätte („sie werden keine Kinder austragen können“). Ich bin übrigens die Älteste von fünfen…

    Zu den von dir zitierten Fällen: Irgendwo stand ja schonmal, dass eine Abtreibung damals längst nicht so unkompliziert war wie heute. Im Fall der Magd – hätte sie die Abtreibung überhaupt überleben können?
    Das Gleiche gilt für den anderen Fall. Die Frau IST schon bewusstlos. Wenn man das Kind dann noch abtreibt, verliert man vielleicht beide Leben.

    Darüber hinaus wird in der Diskussion über Abtreibung IMMER vernachlässigt, dass Abtreibung sich negativ auf die Psyche der abtreibenden Frauen auswirkt – selbst Frauen, die vorher von der Abtreibung überzeugt werden, haben noch jahrelang mit den psychischen Folgen zu kämpfen. Eine Zwangs-Abtreibung (wie von dir vorgeschlagen) rettet dann vielleicht die körperliche Gesundheit – aber um den Preis der seelischen. Stellt sich die Frage – lieber krank (oder sogar tot) und glücklich, oder besser gesund und unglücklich?

    Benedicta

    11. Dezember 2009 at 11:34

  7. Ich würde den Punkt gerne etwas weiter fassen:
    Was darf ein Arzt überhaupt?
    Wenn ich zu einem Arzt gehe und er an mir etwas diagnostiziert und ich dann gesund werde, dann ist das okay. Ich habe die Handlungen eingeleitet und an mir erlaubt.

    Wie ist das aber mit Menschen die sich nicht wehren können? Ungeborene Kinder, Menschen im Wachkoma, Demenz und Alzheimer Erkrankte usw. Die Menschn die nicht mehr selber aktiv mitteilen können welche Behandlung sie wollen und welche nicht ist leider sehr groß.

    Wer passt auf diese auf? Wer übernimmt in diesem Bereich Verantwortung? Ärzte? Wohl eher nicht, Pflegeheime? Auch eher negativ.

    Irgendwie müsste man mal die Diskussion anschmeissen ob den ein Menschenleben um jeden Preis gerettet werden muss, in medizinischer Sicht.
    Wie oft reanimieren wir 90 jährige oder älter….

    Es gibt inzwischen Ärzte die auch dort mal die Bremse ziehen und sagen, dass es das Leben des Patienten nicht mehr einfacher macht und das Ende ankündigt. Aber auf einem sicheren Bein stehen diese Ärzte dabei auch nicht.

    Nichtmal Patientenverfügungen sind bindend….

    Ich hab leider auch schon 85 jährige mit einer neuen Hüfte, Diabetes und mindestens 40 Kilo Übergewicht gesehen, die davon träumten wieder alleine zu Hause ihre Treppen steigen zu können…
    Wo soll das uns den bitte hinführen?

    gr3if

    11. Dezember 2009 at 12:05

  8. Also zwischen tot und eventuell unglücklich fällt mir die Wahl nicht wirklich schwer.

    Psychische Probleme kann man nachher behandeln – den Tod nicht. Wenn das nicht hilft: Sterben kann ich nachher immer noch.

    NK

    11. Dezember 2009 at 16:04

  9. Ganz schwieriges Thema…

    Was ist mehr wert, die Mutter, das Kind..!?

    Ich kanns für mich persöhnlich nicht entscheiden.

    Was gr3if geschrieben hat, dem kann ich auch nur zustimmen. Wo ziehen wir die Grenze? Wer bestimmt, ob ein 90 jähriger noch reanimiert wird, oder nicht?

    Alltagimrettungs...

    11. Dezember 2009 at 16:27

  10. Ja – aber das Kind IST dann schon tot.
    Und auch hier musst du wieder bedenken: HEUTE können wir psychische Probleme behandeln – DAMALS sah das ganz anders aus (da kam dann bestenfalls der Exorzist…).

    Und wenn die Wahl zwischen tot und unglücklich so einfach ist – warum begehen dann so viele Menschen Selbstmord, weil sie ihr Unglück nicht mehr ertragen?

    Du (vermute ich wenigstens) und ich sind psychisch gesunde Menschen – wir wissen, dass auch wieder bessere Zeiten kommen. Hier geht es aber um psychisch Kranke.

    Benedicta

    12. Dezember 2009 at 01:16

  11. Meine Kristallkugel ist leider grade zur Reparatur… 😉
    Nee, im Ernst: wollte man das wirklich gut entscheiden, bräuchte man dazu die Fähigkeit, in die Zukunft zu sehen.

    Meine Oma erkrankte mit etwa 80 am grauen Star. Die Handarbeiten, die sie bis dahin liebte (sie machte tolle Sachen!) konnte sie dann nicht mehr ausführen. Alles Zureden half aber nichts – „ich bin doch schon so alt, ich sterb ja eh bald“. Die schwächer werdende Sehkraft hat die damals schon einsetzende Demenz dann noch beschleunigt (immer weniger Futter und Training fürs Hirn)… sie baute immer mehr ab. Und sie wurde 91!
    Hätte man sie zwingen sollen? Im Nachhinein: ja – aber damals war zwar absehbar (von uns – der Hausarzt war da anderer Meinung…), dass sie noch ne Weile lebt, aber nicht, dass die eigentlich schon nicht mehr ganz klar ist. Die Demenz kam so schleichend, und so subtil, dass oberflächliche Bekannte selbst ganz am Schluss nichts davon gemerkt haben (nur, wer länger als 5 Min am Stück mit ihr sprach merkte was von der Wiederholungsschleife, in der sie steckte…).

    Benedicta

    12. Dezember 2009 at 01:27

  12. Ich stelle jederzeit das Leben meines Kindes/meiner Kinder über mein eigenes. Für meine Tochter habe ich mich schon einmal eine große, steile Granittreppe hinabgestürzt und sie so gerettet. Nur meine Schulter war gebrochen, hauptsache meinem Kind gehts gut.
    Ich würde mich auch jederzeit schützend vor sie stellen, auch wenn ich dabei sterben würde (es gab schonmal eine Situation wo zumindest theoretisch jemand auf uns hätte schießen können, in dem Moment war mir klar „sie ist wichtiger als ich“ )

    Aber meine Tochter ist schon auf der Welt, vielleicht ist da ein Unterschied? Ein wachsendes Baby könnte ich nicht ohne weiteres abtreiben. Da ich aber schon ein Kind habe, kann ich nicht nur an mich und das ungeborene denken sondern habe Verantwortung gegenüber der ganzen Familie. Ich werde gebraucht (um Leben zu retten, um es mal so drastisch zu sagen). Wenn es nur ein gewisses Risiko gäbe, dass die Schwangerschaft u.U. schwierig würde, das würde ich in Kauf nehmen. Wenn ich die Schwangerschaft _garantiert_ nicht überleben würde, würde ich in Hinblick auf meine große Tochter doch abtreiben. Sie und mein Mann brauchen mich.

    Bin ich jetzt eine arme Irre?

    Blogolade

    12. Dezember 2009 at 21:25

  13. Ich glaube, du bist einfach nur eine Mutter.

    Ist euch schonmal aufgefallen, dass die ganze Abtreibungsdebatte (zumindest der Teil, der mit Ethik, Pflicht, Religion zu tun hat) hauptsächlich von Männern und kinderlosen Frauen geführt wird?

    Benedicta

    12. Dezember 2009 at 22:15

  14. Ich kenne schon einen Fall, in dem sich die an Krebs erkrankte Mutter gegen Chemo und für das Kind aussprach (und sie wurde keinesfalls für unzurechnungsfähig erklärt. Gott sei Dank geht das in unserem Staat auch nicht so mirnichtsdirnichts!). Ob sie heute noch lebt weiß ich nicht, auch nicht ob sie gläubig war oder welcher Konfession zugehörig (wenn überhaupt).

    Die katholische Kirche vertritt klare Ansichten: rette den Katholiken. Also die Mutter. Ein ungeborenes Kind ist ja ein Heide.. Soviel zur Nächstenliebe. (btw: Dörnenvögel gesehen? ;-P )

    Würde allerdings heutzutage *während* der Geburt ein lebensbedrohlicher Zustand für Mutter und Kind eintreten, bemühen sich die Ärzte in erster Linie um das Leben desjenigen, der näher am Leben steht. Oder? (außer natürlich es steht ein Priester im Op. Aah. Hups. Der zynische Part ist ja eigentlich der Ihre)
    Und es ist schon ein großer Unterschied, ob sich eine Mutter weit vor der Geburt und mit Wissen um Erkrankung und Folgen für oder gegen ihr eigenes Leben entscheidet, oder ob über Leben/Sterben entschieden wird während die Patientin/en bewusstlos sind!

    Ich für mich kann nur sagen: ich bin sehr dankbar für 2 gesunde Kinder, für 2 überlebte Geburten, einmal Trauma, einmal Traum, aber am Ende alles fluffig.

    Und ich bin auch dankbar, dass ich nie vor der Entscheidung oder dem Vorschlag Abtreibung- oder nicht stand. Z.B. bei Verdacht auf Behinderung des Kindes. Ein Mensch ist ein Mensch. Und es gibt Behinderungen, die mehr Leid als Leben bringen, aber bitte wer kann das wirklich vorhersagen?
    Eine Abtreibung in den ersten Wochen ist ein anderes Erlebnis als eine Spätabtreibung.
    Kommend aus der Pflege habe ich allerdings ein Ahnung, was es bedeutet einen Appaliker zu pflegen, wenn auch nur 8 Stunden täglich.

    Hätte ich heute Brustkrebs und wäre schwanger, ich wüsste nicht… Vermutlich wäre ich mir selbst aber der Nächste und abgesehen davon habe ich ja schon 2 Kinder, die mich brauchen.

    Ein bissel lang geworden mein comment…

    muckeltiger

    12. Dezember 2009 at 22:28

  15. „Die katholische Kirche vertritt klare Ansichten: rette den Katholiken. Also die Mutter. Ein ungeborenes Kind ist ja ein Heide.. Soviel zur Nächstenliebe. (btw: Dörnenvögel gesehen? ;-P )“
    Ich schätze mal, du meinst dieses hier:
    ‚Eine „indirekte Abtreibung“ wird von der Kirche geduldet. Das „Lexikon für christliche Moraltheologie“ schreibt dazu: „Von der direkten ist die indirekte A. zu unterscheiden: eine Maßnahme, durch die der Abgang der Leibesfrucht hervorgerufen wird, ohne daß man ihn beabsichtigt, und anderseits sich eine sonstige Wirkung einstellt, die man erreichen will. Ein solches Tun kann, wenn es auf eine entsprechend wichtige gute Wirkung ausgerichtet ist, sittl. erlaubt sein (Handlung mit zweierlei Wirkung), nämlich dann, wenn eine schwere Gefahr für die Mutter anders nicht behoben werden und man nicht bis nach der Geburt zuwarten kann (vgl. Pius XII., UG 1111).“‚
    Da steht aber nix von „soll“ und „rette den Katholiken“ sondern „im Ausnahmefall“ und „kann“.

    Ansonsten ist die Position der katholischen Kirche zur Abtreibung ziemlich deutlich (nachzulesen hier):
    „14. Gemäss diesen fundamentalen Grundsätzen menschlicher und christlicher Eheauffassung müssen Wir noch einmal öffentlich erklären: Der direkte Abbruch einer begonnenen Zeugung, vor allem die direkte Abtreibung – auch wenn zu Heilzwecken vorgenommen -, sind kein rechtmässiger Weg, die Zahl der Kinder zu beschränken, und daher absolut zu verwerfen.“ (Hervorhebung von mir)
    Nachzulesen hier
    Wer sich für die theologischen Begründungen interessiert, kann sich auch „Evangelium vitae“ reinziehen, da wird die Haltung der Kirche zur Bewahrung des Lebens sehr umfassend und differenziert erklärt (wirklich lesenswert und auch echt interessant, wie die Argumentation aufgebaut ist und wie alles begründet wird – aber auch sehr, seeeeehr lang…). In den Abschnitten 13-17 geht es um Abtreibung, bei 55 irgendwo auch um Notwehr.
    Für uns interessant wird es in Abschnitt 58:
    „Niemals jedoch können diese und ähnliche Gründe, mögen sie noch so ernst und dramatisch sein, die vorsätzliche Vernichtung eines unschuldigen Menschen rechtfertigen.“
    Noch deutlicher steht in Abschnitt 62:
    „…daß die direkte, das heißt als Ziel oder Mittel gewollte Abtreibung immer ein schweres sittliches Vergehen darstellt, nämlich die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen Menschen.“

    Im Klartext: Abtreibung + Katholisch = NEIN
    (Ausnahme nur dann, wenn der Schwangerschaftsabbruch UNGEWOLLT passiert, z.B. die Mutter durch eine dringend notwendige Operation das Kind verliert)

    Der Film heißt übrigens „die Dornenvögel“ – und seit wann ist eigentlich Hollywood die Autorität in Fragen der kirchlichen Lehre?

    Benedicta

    13. Dezember 2009 at 00:35

  16. Ja, zum Großteil. Ich kenne aber auch einige Frauen, die da so mitmischen. Das sind aber hauptsächlich diese „Emanzen“ und die, die zu blöde sind zum verhüten bzw meinen, dass Abtreibung eine geeignete Verhütungsmethode ist *kopf->tisch*

    Blogolade

    13. Dezember 2009 at 08:33

  17. Wow, Benedikta, wenn ich dich jetzt noch dazu kriege die Bibel zu lesen, dann wächst mir ein Heiligenschein. Oder so 😉

    muckeltiger

    13. Dezember 2009 at 13:26

  18. Wieso glaubst du, dass du mich dazu kriegen musst?

    (Ich finde nicht alles gut, was meine Kirche so treibt – ich finde aber, dass man die Diskussion auf Basis von Fakten führen sollte, und nicht auf Basis von „ich glaube, dass es so und so ist“.)

    Benedicta

    13. Dezember 2009 at 16:40

  19. Benedikta, ich will doch nur spielen 🙂

    (wie war das nochmal mit der Kirche und dem GLAUBEN..?)

    Und ich habe doch nur meine Meinung geschrieben, einen Gedankenfetzen.. nichts ist schwarzweiß, schon gar nicht beim Thema Abtreibung.

    sei gegrüßt

    muckeltiger

    13. Dezember 2009 at 18:33

  20. Glauben beginnt aber erst da, wo die Fakten aufhören 😉

    Ich diskutiere gerne über Glauben und all den Kram. Und ich bin mit Sicherheit niemand, der sagt „das ist alles richtig so“. Ich mag es aber gar nicht, wenn einem Vorurteile um die Ohren gehauen werden die schon seit 100 Jahren nicht mehr gelten (so sie überhaupt je galten…).

    Btw: ich schreibe mich mit „c“. Danke 🙂

    Benedicta

    13. Dezember 2009 at 20:47

  21. Oh. Sorry wegen dem k.

    Ansonsten: es kann jeder soviel nachlesen wie er Zeit und Muße dazu hat, aber gestehe auch jedem seine eigene Meinung zu.

    Ich bin sicher kein Abtreibungsbefürworter, aber auch kein harscher Gegner. Es sind immer Einzelfälle und das was ich aus dem Ursprungspost rauslese, nämlich Arzt — Religion ist nicht einfach so beantwortbar. Jeder Arzt muss da seinen Weg finden.

    muckeltiger

    13. Dezember 2009 at 21:52

  22. He! Zwischen Arzt und Religion hatte ich ein Gegensatzpfeilchen eingefügt. Wer hat das gegessen?

    muckeltiger

    13. Dezember 2009 at 21:54

  23. Eigene Meinung, klar. Da bin ich völlig deiner Meinung.

    Wenn man aber die Meinung eines anderen oder einer Institution darstellt – dann sollte man zumindest wissen, was diese Meinung ist. Du hast eine Behauptung aufgestellt, die Haltung der Kirche betreffend – völlig ohne jede Sachgrundlage. Und NUR das hab ich bemängelt (und bei der Gelegenheit eben die fehlende Sachgrundlage nachgeliefert ;))!
    (Hättste diese unnötige, unsachliche, noch dazu widerlegbare Spitze einfach weggelassen – hätt ich gesagt „recht hast du“.)

    Benedicta

    14. Dezember 2009 at 12:48

  24. @Muckeltiger: ich hab’s nicht gefressen, ich schwör! Wahrscheinlich hat WordPress die spitzen Klammern für ein HTML-Tag gehalten

    medizynicus

    14. Dezember 2009 at 13:03

  25. Ein paar Jahre katholisches Mädchengymnasium geführt von Nonnen hinterlassen eben Spuren.

    *lol*

    muckeltiger

    15. Dezember 2009 at 08:57

  26. Ja, super. Nur weil mich mal ein Türke auf der Straße dumm angeredet hat sind alle Türken doof?
    Tolle Argumentation…

    Benedicta

    15. Dezember 2009 at 10:41

  27. Eine Runde Humor spendier 😉

    muckeltiger

    15. Dezember 2009 at 15:41

  28. Ohja. Spielst du mit mir Fettnäpfchen-Wetthüpfen? Wer die meisten erwischt?
    *platsch* – du hast soeben eins getroffen…

    (Einfach mal Beleidigungen/Unachtsamkeiten austeilen und sich dann drauf rausreden, dass das beleidigte Gegenüber ja nur keinen Humor hat… boah, sowas hab ich echt gefressen.)

    *schiebt schonmal das nächste Fettnäpfchen in Position*

    Benedicta

    15. Dezember 2009 at 22:17

  29. Ach Mönsch.
    Wo hab ich dich denn beleidigt?
    Wenn Du es so empfindest: tut mir leid, war nicht meine Absicht!

    Gute Nacht!

    muckeltiger

    15. Dezember 2009 at 22:36

  30. Nee, hast du nicht. Du hast nur einen Fettnapf erwischt 😉
    Da KÖNNTE ich jetzt zwar beleidigt reagieren, aber ich nehme es mit Humor und mach ein Spiel draus… *gg*

    Benedicta

    15. Dezember 2009 at 23:46

  31. Spiele dieser Art finde ich ermüdend langweilig und abgesehen davon habe ich nicht die Zeit dazu.
    Ich finde ich habe geduldig alle posts von Dir beantwortet und an dieser Stelle ists zu Ende.

    muckeltiger

    16. Dezember 2009 at 07:27


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