Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Lecker kochen mit Medizynicus – Heute: Das Cholesterinbrötchen

with 13 comments

Heute also wieder mal etwas für die echten Gourmets unter uns.
Sieben Uhr früh, akutes Kaloriendefizit und vielleicht sogar noch einen dicken Kater vom Feiern gestern Abend?
Dem kann abgeholfen werden.
Also:
Man nehme
1.) ein handelsübliches Brötchen (Rundstück, Schrippe, Weckle, Semmel) – schneide selbiges mit einem scharfen Messer horizontal in etwa zwei gleich große Hälften. Jede dieser Hälften wird zunächst dick mit Remulade eingestrichen (notfalls, aber wirklich nur notfalls tut’s auch gesazene Butter)
2.) Alsdann belege man beide Brötchenhälften reichlich mit Käse und Salami (mindestens jeweils zwei dick geschnittene Scheiben – Vegetarier können Letzeres weglassen, dann die Anzahl der Käsescheiben entsprechend erhöhen).
3.) Ein hartgekochtes Ei, mindestens zwei Essiggürkchen und eine Tomate in Scheiben schneiden und auf der unteren Hälfte plazieren. Man kann auch ein nicht ganz hartgekochtes Ei nehmen, dann aber bitte reichlich Pfeffer drauf.
4.) Falls die Fitness-Variante gewünscht wird, das Ganze mit einem oder zwei Salatblättern bedecken, dann die obere Hälfte drüberklappen.
5.) Reinbeißen und genießen. Dazu passt starker Kaffee Marke Bad Dingenskirchener Herztod.
Tipp: Das Ganze läßt sich übrigens auch prima aus den Zutaten eines Frühstücksbuffets in einem Mittelklassehotel fertigen, zum Beispiel nach einer etwas feuchteren Fortbildung.

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Written by medizynicus

16. Oktober 2010 um 06:10

Veröffentlicht in nicht so richtig ernst

13 Antworten

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  1. Mir ist schlecht.

    anna

    16. Oktober 2010 at 06:58

  2. wieso zusammenklappen? Einzeln passt doch mehr drauf…

    Engywuck

    16. Oktober 2010 at 08:31

  3. Das ist die Art von Brötchen, die meine hübschen Mitbewohner sich zum Frühstück schmieren 😉

    Manchmal kann ich sowas auch vertragen.
    LG Sweetkoffie

    sweetkoffie

    16. Oktober 2010 at 09:26

  4. Lecker! Ich weiss zwar nicht was Remulade ist, aber ansonsten klingt das nicht schlecht. Mit Ausnahme des Ei’s, der Gurke, des Pfeffers und der Salatblätter werde ich auch gleich so ein Brötchen machen 🙂

    wiederhoeren

    16. Oktober 2010 at 10:36

  5. Gibt das nicht Maulsperre?

    Wolfram

    16. Oktober 2010 at 12:23

  6. Sehr lecker. Ohne Cholesterin ist doch sämtliches Essen fad. Ich erwarte noch weitere Tipps. Nimmst Du anschließend eigentlich ein Statin ein?

    chefarzt

    16. Oktober 2010 at 17:37

  7. Lecker, mann. Ich hoffe auf weitere Rezepte. Ohne Cholesterin schmeckt doch alles fad. Nimmst du persönlich eigentlich immer ein Statin nachm Essen ein?

    chefarzt

    16. Oktober 2010 at 17:56

  8. Viel lecker ist die Dosen Hühnernudelsuppe mit Muschelnudeln! Das beste gegen nen Kater am Morgen^^

    kaeks

    16. Oktober 2010 at 18:06

  9. mhmm so eins vermampfe ich gerade =)
    nur ohne Tomaten und Gurken…
    lecker 🙂

    derretter

    16. Oktober 2010 at 18:15

  10. Herr Doktor, wollen sie sich so neue Patienten sichern?
    *g*
    Nach DEM Brötchen wäre ich frühestens nach 4 Stunden wieder vernehmungsfähig. Auch in der Fitnessvariante…

    Remoulade ist übrigens Majo mit Kräutern *g*

    Tante Jay

    17. Oktober 2010 at 00:00

  11. Zwar nicht unbedingt gegen Kater geeignet aber gegen akute Unterzuckerung und ebenfalls gut gegen Untergewicht ist die Variante, die als Kind öfter genossen habe: 1 Brötchen an einem Ende anbeißen. Aushöhlen und mit einer in kleine Stücke gebrochenen Tafel Schokolade füllen (passt ziemlich komplett rein).
    ca. 800 kcal, einfach und wirkungsvoll.

    drkall

    17. Oktober 2010 at 00:12

  12. @drkall: Na DAS ist ja ma ne echte Alternative :D:D
    Danke für die Idee =) Ich werd dich beim Sport sicherlich verfluchen^^

    derretter

    17. Oktober 2010 at 00:20

  13. Da bekäme ich auch Maulsperre, jedenfalls bei den durchschnittlichen Weizenbrötchen.

    Ansonsten erinnert mich das an die „Die Technik ist entscheidend“-Kampagne der TU Darmstadt: eine (kleine) Schüssel Pommes einen halben Meter hoch gefüllt, das sah so ein bißchen wie bei Jenga aus.

    Hesting

    18. Oktober 2010 at 17:05


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