Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Jetzt mal im Ernst: ein Gesundheitssystem, wie ich es mir wünsche…

with 16 comments

okay, okay. Den Job des Gesundheitsministers werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr kriegen und inzwischen bin ich mir auch gar nicht mal mehr so sicher, ob ich ihn überhaupt haben will. Wohl eher nicht, denke ich mal.
Aber wenn… wenn ich wirklich so ein Zauberstäbchen hätte… oder eine gute Fee… oder ein nettes Christkind… oder ein paar nette Revoluzzer, die wo Revolution machen… ja, was dann?
Es ist nämlich gar nicht so einfach, sich Gesundheitswesen auszudenken, welches fair und gut ist: fair gleichermaßen für all diejenigen Menschen, welche es irgendwann im Laufe ihres Lebens als Patienten in Anspruch nehmen könnten, fair für diejenigen, die es finanzieren müssen und dann auch noch fair für diejenigen, welche für dieses System arbeiten, also die entsprechenden Dienstleistungen erbringen sollen.
Ja, und gut sollte das System sein. Und dabei darf es natürlich nicht viel kosten.
Gibt’s sowas?
Vielleicht. Ich da hätte eine Idee. Eine Idee, die eigentlich gar nicht revolutionär ist. Viele andere Leute sind da schon vor mir drauf gekommen, (zum Beispiel auch einige meiner klugen Kommentatoren). Eigentlich kommt jeder, der sich ernsthaft Gedanken über die Sache macht früher oder später darauf.
Ich will ein staatliches Gesundheitssystem.
Aber warum? Ist der Staat nicht böse?
Hey, Leute! Der Staat, in dem wir leben, ist eine Demokratie. Politiker sind, was auch immer man ihnen vorwirft, durch den Willen der Wähler legitimiert, sie sind prinzipiell kontrollierbar und man kann sie auch wieder abwählen.
Das kann man mit Industriekapitänen nicht so einfach machen und mit Krankenkassenbossen auch nicht. Kurz und gut: Ich traue unserem Staat mehr zu als diesem undurchschaubaren Gewurschtel und Gewusel an Lobbykraten und Bürohengsten, welche das bundesdeutsche Gesundheitswesen heute im Griff haben.
Also: Ich will eine einzige, große staatliche Gesundheitsbehörde.
Diese Behörde ist gleichzeitig Krankenkasse und Eigentümer und Betreiber aller (oder sagen wir: fast aller) Krankenhäuser und auch die meisten Hausarztpraxen und ambulanten Versorgungseinrichtungen.
Die große staatliche „Einheitskrankenkasse“ bietet eine Grundversorgung für alle: Jeder wird behandelt, egal ob angestellt, selbständig, Rentner, arbeitslos oder sonstwas.
Finanziert wird das Ganze aus den Steuern, die vom Finanzamt eingezogen werden.
Ein demokratisch gewähltes Kontrollgremien hat die letzte Entscheidung darüber, welche Leistungen erbracht und bezahlt werden. Ein wissenschaftlicher Aussschuss – in welchem nicht nur Ärzten und Naturwissenschaftlern sondern zum Beispiel auch Ethiker und Gesundheitsökonomen sitzen berät dieses Gremium. Die entsprechenden Berichte sind übrigens öffentlich.
Was Medikamente angeht: Es gibt es eine klare und deutliche „Positivliste“ von „erlaubten“ Wirkstoffen.
Die Medikamentenhersteller geben ihre Pillen in Großpackungen an die Apotheken ab, der Apotheker gibt sie dann in neutraler Verpackung, welche mit dem Namen des Wirkstoffes bezeichnet wird, an die Verbraucher weiter, und zwar in genau der Menge, die vom Arzt rezeptiert wird (das können auch drei einzelne Tabletten sein. Manchmal braucht man nicht mehr).
Ärzte in Krankenhäusern und ambulanten Versorgungseinrichtungen arbeiten zusammen. Krankenhausambulanzen dürfen uneingeschränkt ambulante Patienten behandeln und Hausärzte können stationäre Patienten in „Belegbetten“ betreuen.
Klingt doch gut, oder?
Ein schöner Vorsatz fürs Neue Jahr…
…okay… vielleicht fürs übernächste….

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Written by medizynicus

31. Dezember 2010 um 05:28

16 Antworten

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  1. Eigentlich schon traurig, dass man diesem Staat mehr vertrauen kann, aber erscheint realistisch. Auf der anderen Seite, funktioniert der NHS?

    Doc Brown

    31. Dezember 2010 at 08:45

  2. Bin dabei. Wo kann ich unterschreiben?

    Marzipankartoffel

    31. Dezember 2010 at 09:32

  3. Välkommen till sverige!
    Nicht dass es hier perfekt wäre, aber es ist deutlich näher an dem dran was D da beschreibst und funktioniert, meiner Meinung nach, wesentlich besser.

    Patrick

    31. Dezember 2010 at 10:15

  4. Wird nicht klappen. Wenn man in Schweden 8 Monate auf eine Diagnose warten muss um dann schnell einen Termin zur OP zu bekommen ist das nicht wirklich ein Fehlen von Wartezeiten, oder? Und die Beratungen mit allen möglichen Fachleuten: ich saß in genug solchen Beratungen im bestehenden System, es wird durch die Einbeziehung von allen nicht einfacher und schneller, eher unmöglicher Entscheidungen zu fällen. Die Angst von Verantwortung ist aus meiner Sicht inzwischen prägender Bestandteil der allgemeinen Unfähigkeiten.
    Wenn ich mir die Gesetze (speziell SGB V) so ansehe, dann scheint mir jede fachliche Hoffnung in Politiker unbegründet.

    Vom Instrument her kommt man nicht weiter. Wie wäre es mit de Definition von Zielen für ein Gesundheitswesen, wie man es sich wünschen kann? Und wessen Ziele sollten das sein? Und wer sollte die Entscheidungen dann fällen dürfen? Vielleicht so?

    Wolf

    31. Dezember 2010 at 11:09

  5. @Wolf: wie ich oben schon geschrieben habe halte ich das schwedische System nicht für perfekt, aber besser als das deutsche ist es allemal. Vor allen Dingen ist es gerechter, auch denen gegenüber die im Gesundheitssystem arbeiten.

    Patrick

    31. Dezember 2010 at 12:04

  6. Eine Wartezeit von 8 Monaten auf eine Operation ist eben auch ein Ausdruck für die Wertschätzung einer solcher Operation durch die Gesellschaft und deren Bereitschaft Geld dafür auszugeben oder eben nicht. Das ist im individuellen Fall sicher schlimm, aber schlimm ist halt auch ein Burnout von Pfleger und Ärzten, eine versteckte Rationierung von Leistungen und die Wahl des Arztes zwischen Regress und (evtl. illegaler) Leistungsverweigerung.

    Malte Widenka

    31. Dezember 2010 at 12:56

  7. Das ist ja fast
    … Sozialismus aber auf jeden Fall sozial.

    Mal abgesehen von ein paar Kleinigkeiten wie Zeter und Mordio aus Bayern, blau-gelben Ohnmachtsgefühlen, „das kostet mindestens eine Phantastillion Arbeitsplätze in der Pharmaindustrie“ und anderem mehr …
    … fänd ich das ganz gut!

    drkall

    31. Dezember 2010 at 13:19

  8. Passend diese Diskussion, heute auf den Tag genau zum zum 163 Jahrestag des Erscheinens des Kommunistischen Manifestes. Schon vor 150 Jahren waren solche Ideen revolutionär 😦

    Es ist auch nur allzu verständlich, dass in einem zersplitterten und von Partikularinteressen getriebenen Gesundheitssystem, wie dem Deutschen, der Ruf nach einer Zentralgewalt aufkommt, genauso wie beim Wartburgfest der Ruf nach einem deutschen Einheitsstaat, genauso wie bei einer ins ich total zerrütteten Weimarer Republik, der Ruf nach einem starken Mann.

    Dennoch sehe ich einen Vorteil solcher Zentralgewalt hier noch gar nicht ausreichend gewürdigt. Man hätte nur noch eine Stelle, die korrumpiert werden muss. Und mit der demokratischen Kontrolle, da haben mich die letzten Gesundheitsminister doch total überzeugt. Das funktioniert perfekt 😉

    Kamhameha

    31. Dezember 2010 at 17:17

  9. @Wolf
    Vielen Dank für diese Info. Ich hatte vor einiger Zeit eine Diskussion mit amerikanischen Kollegen. Dort illustrierte doch tatsächlich jemand, wie gut ein zentralistisches Gesundheitswesen funktioniert, an folgendem schwedischen Beispiel: In allen Kliniken gab es lange Wartelisten für Operationen. Dann hat die Regierung einfach festgelegt, dass Kliniken mit langen Wartelisten abgestraft werden und prompt waren die Wartelisten verschwunden. Mir kam das damals spanisch (also noch nicht schwedisch) vor. Nun verstehe ich: Aus den Wartelisten für Operationen sind einfach Wartelisten für Diagnosen geworden. Pfiffig diese Schweden.

    Kamhameha

    31. Dezember 2010 at 17:19

  10. Ja, die Deutschen, sie schauen immer nach oben. Wenn etwas sauber geregelt werden muss, dann am besten durch den Staat. Wie gut der und seine Politiker das hinbekommen, können wir jetzt seit Jahrzehnten beobachten, oder?

    Aus meiner durch etliche Interessenkonflikte getrübten Sicht, scheinen mir zwei andere Aspekte viel wichtiger. Zum einen die Akzeptanz, dass man nicht eine höhere Lebenserwartung, moderne Diagnostik und Therapie ohne stetigen Anstieg der Gesundheitskosten haben kann, zum anderen die lange überfällige Diskussion, wer was aus dem diesem Angebot wann bekommt. Solange jedem alles versprochen wird, solange werden auch die Probleme nicht gelöst werden. Dass diese Diskussion nicht geführt wird ist übrigens auch eine Folge des deutschen Staatssystems, denn seine Politiker scheuen sie wie der Teufel das Weihwasser.

    Klabauterdoc

    31. Dezember 2010 at 17:49

  11. @Kamhameha: Die Probleme des deutschen Gesundheitswesens sind sicher sehr, sehr vielschichtig und lassn sich nicht in einem kurzen Blogbeitrag mit 400 Wörtern mal so eben lösen. Ich wollte nur eine Sache herausgreifen: die Zersplitterung, so dass jeder sein eigenes Süppchen kocht und sein Schäfchen ins trockene bringen will… und das lässt sich meiner Ansicht nach eigentlich nur durch eine zentrale Steuerung lösen. Und wer soll das tun? Wenn schon, dann doch am ehesten noch eine demokratisch legitimierte Organisation, also der Staat.

    medizynicus

    31. Dezember 2010 at 17:55

  12. @Klabauterdoc: du sprichtst einen wichtigen Punkt an: Rationierung oder die Frage wieviel Geld ist uns unsere gesundheit wert?

    medizynicus

    31. Dezember 2010 at 17:56

  13. @Patrick: „besser“ ist so eine Sache. Und „gerechter“ setzt geradezu noch einen drauf. Inwiefern? Für wen? Was sind die kontrollierbaren Maßstäbe und wer hat die festgelegt? Ich bemerkte bisher nur: in Schweden ist es anders. Und die Wartezeiten dort sind ein Problem. Zugangsgerechtigkeit? Ich weiß es nicht so genau, in dieser Hinsicht mit Deutschland weder vergleichbar noch so schlicht als „besser“ zu bewerten.

    Mein alter Mentor hat mir bei seiner Verabschiedung mitgegeben: erhalten Sie das System der Selbstverwaltung, überlassen sie sowas wichtiges wie Gesundheit nicht dem Staat, besser als der können Sie es allemal. Aber geben Sie sich Mühe, denn das lohnt sich und ist nötig.

    Ich bin immer noch sehr angetan von seinem Rat. Bei allem Verständnis für den Ruf nach zentralen Steuerungen statt Föderalismus. Aber die Balance der Handelnden so einfach aufgeben ohne genau zu wissen wofür und wohin? Nein, das ist mir zu mutig, dafür bin ich nicht mehr jung genug.

    Aber dennoch: ein gesundes neues Jahr 2011.

    Wolf

    1. Januar 2011 at 17:35

  14. In Deutschland hat man als Kassenpatient genauso lange Wartezeiten, wenn es um Facharztbesuche oder einzelne Untersuchungen geht. Auch bei nicht- dringlichen, nicht-lebensnotwendigen Operationen gibt es Wartelisten…Insbesondere wenn man in eine Spezialklinik geht oder innerhalb der integrierten versorgung sich ambulant operieren lässt.(Bei Op Nr.1 haben die jedenfalls wesentlich ZU LANGE gewartet bei mir…Zur Diagnosestellung brauchten die bei mir auch nur ganze 7 Monate…)

    Auch die Krankenhausbudgetierung ist ein echtes VERBRECHEN am wirklich kranken Patienten, denn es werden durch diese doofen Pauschalen Leute entlassen, die noch hochgradig krank sind…(4-9 Tage nach OP darf man XYZ behalten,danach bleibt das Krankenhaus auf den Kosten sitzen. Also entlässt man.) Dass der Patient evtl. 80 ist und nicht so schnell wieder fit, wie jemand mit 20 wird nicht einkalkuliert. Aber wozu gibt es denn die Kurzzeitpflege oder Hausärzte)
    Andererseits haben Krankenhäuser zu wirtschaften gelernt und behalten Patienten für überflüssige, bezahlte Untersuchungen vor OP’s gleich ein paar Tage da..TOLL! Die durchschnittliche Liegedauer war vor der Reform bei 9 Tagen und ist jetzt bei 8,6…)

    Um mich herum ist im Radius von 100km mittlerweile alles privatisiert und man merkt es wirklich…(Das heißt nicht, dass die Arbeitsbedingungen in irgendeinem unterfinanzierten kommunalen Krankenhaus besser sind..Aber die Konkurrenz zwischen privaten Krankenhäusern hebt keineswegs den Standard. Teilweise gibt es hier auch gar keine Konkurrenz, denn das MVZ Radiologie ist das Einzige im Umkreis von 100km..außerhalb des Uniklinikums…Und man hat im ungünstigen Fall da auch 2,5 Monate Wartezeit auf ein MRT…)

    Kein System ist perfekt,aber die skandinavischen Länder sind mir deutlich sympathischer…In Großbritannien wurde teilweise durch „New Labour“ schon einiges aus dem Leistungskatalog gestrichen bzw.privatisiert. Der NHS hat teilweise auch lange Wartelisten und auch nen eigen verursachten Ärztemangel, weil Ärzte der NHS in den wachsenden privaten Sektor abgewandert sind.Großbritannien rutscht seitdem im internationalen Vergleich nach hinten.. Deutschland schneidet auch im internationalen Vergleich gar nicht so gut ab…In Europa nur hinteres Mittelfeld…Deutschland ist allerdings sicherlich Spitzenreiter in der ‚Kompliziertheit‘ der Gestaltung seines Gesundheitswesens…In Deutschland existieren viele Phänomene nebeneinander von zu langen Wartezeiten bis zu überflüssigen und zu voreiligen OP’s gibt es alles…

    blogwesen

    1. Januar 2011 at 23:26

  15. Das Hauptproblem ist die fehlende Transparenz. Niemand weiss mehr, wer wessen Lied singt. Wichtige Gesundheitspolitiker sitzen in Aufsichtsräten grosser Klinikkonzerne, sehen darin aber keinen Interessenkonflikt. Dem Bürger wird die bittere Wahrheit vorenthalten, dass höhere Lebenserwartung und eine sich weiterentwickelnde Medizin die Kosten steigern werden, unabhängig wieviel am irgendwo einspart.
    Daraus folgt, dass keine der bestehenden Institutionen vertrauenswürdig ist. Der Staat nicht, weil seine Politiker nicht die Wahrheit sagen und vom Lobbyismus korrumpiert werden, die sogenannte Selbstverwaltung schon gar nicht, weil sie noch intransparenter und vor allem eine Erfüllungsbehörde des Staates ist.
    Wer eine Lösung will muss zunächst der Bevölkerung reinen Wein einschenken: Gesundheit wird die nächsten Jahrzehnte immer teurer werden und wir müssen uns gemeinsam überlegen, welche medizinischen Möglichkeiten sinnvoll sind und für jeden verfügbar sein sollen. Solange diese Diskussion nicht läuft, kann man sich alles andere sparen, man wird nicht weiterkommen.
    Dann könnte man ja mal in andere Länder schauen. In der Schweiz beispielsweise muss JEDER von der Wiege bis zur Bahre, eine Krankenversicherung (Grundversicherung) haben. Die Prämie wird mit Steuergeldern in einem bezahlbaren Rahmen gehalten (und steigt stetig). Die Leistungen der Grundversicherung sind definiert und immer gleich. Die Prämie auch (es gibt aber entsprechende Hilfe für geringe Einkommen). Jedes Jahr kann der Patient kündigen und zu einer günstigeren Grundversicherung wechseln.
    Die verschiedenen Akteure in diesem System (Versicherungen, Spitäler, Fachärzte, Hausärzte) haben immer einen Vertrag mit dem Patienten, der das dann entweder selbst oder über seine Versicherung bezahlt. Es gibt öffentliche Spitäler, Privatspitäler, Spitalambulanzen, Einzelpraxen, Gemeinschaftspraxen, Ärztenetze, Notfallpraxen, Beauty- und Wellnesspraxen – so ziemlich alles was ein System freier Bürger eben hergibt.
    Manches ist verbesserungswürdig, aber für die Patienten und Ärzte ist es um einiges angenehmer als das deutsche System. Allerdings setzt hier zunehmend eine ähnliche Entwicklung ein: Die Ausgaben steigen, und statt die Ursachen dafür zu nennen und öffentlich zu diskutieren, tut man so, als liesse sich dieses Problem lösen, wenn man nur genug spart. Drum hat man das deutsche DRG-System gekauft (die schlechten Erfahrungen in D gelten selbstverständlich nicht für die Schweiz, denn es wird ja alles angepasst … (!)) und beginnt die gleichen Märchen wie in Deutschland zu erzählen.
    Langer Rede kurzer Sinn: In reichen Staaten wie in Mitteleuropa ist das eigentliche Problem, dass man den Tatsachen nicht in die Augen sieht: die Gesundheitsausgaben werden steigen, Sparmassnahmen sind Kosmetik aber keine Lösung. Darüber hinaus fragt man sich, ob vor dem Zweitwagen, Skiferien, Ipod, Balettunterricht für die Nachkommen usw. die zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht für die Basis, das alles geniessen zu können, nämlich die Gesundheit aufgewendet werden müssen. Mir scheint, uns geht es so gut, dass wir die Realität zunehmend aus dem Auge verlieren: Zunächst braucht man etwas zu essen, ein Feuer das wärmt, ein Dach über dem Kopf und medizinische Hilfe wenn notwendig. Alles andere kommt, wenn dann noch Ressourcen übrig sind.

    Klabauterdoc

    2. Januar 2011 at 12:21

  16. Hm… nee. Der Staat als Gesundheitsversorger? Das ist mir ein bisschen zu kurz gedacht. Dafür übernimmt der Staat viel zu kritiklos Informationen aus der Wirtschaft bzw. handelt zum Teil ziemlich blauäugig. Zudem gibt es viele Interessenkonflikte, die bedacht werden müssen – auch auf staatlicher Seite.

    Ich mag erinnern an das Impf-Fiasko zur Stiko-Empfehlungen. Oder Neuerfindungen von Krankheiten durch Pharmafirmen.

    Von wem wird der Staat denn beraten in Sachen Notwendigkeit von Therapien und Präventionen?

    oonarosenbaum

    4. Januar 2011 at 12:36


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