Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Archive for Januar 2011

Raucher-Bashing Hardcore: 560 Euro für Denunzianten

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Rauchen ist ungesund. Wissen wir, oder?
Ja, es gibt Leute, die immer noch paffen. Wissen wir auch.
Und ja, dort zu quarzen, wo es verboten ist, ist fies. Nä? Tut man nicht. Echt nicht.
Ja, und wenn doch? Dann darf man sich halt nicht erwischen lassen.
Und wenn man wen sieht, der wo sich irgendwo ne Fluppe ansteckt, wo er’s nicht darf, dann…. ja, dann sagt man ihm, dass er’s sein lassen soll, oder?
Oder?
Ja, oder man schwärzt ihn halt an. Und kassiert fünfhundert Euro dafür.
Wie bitte?
Das mit den fünfhundert Euros soll ich nochmal erklären?
Also gut: Da hat jemand in Schweden eine Wohnanlage gebaut. Die ist nur für Nichtraucher. Qualmbolzen, Paffbalken und Giftnudeln müssen draußen bleiben. Wer sich nicht an das Rauchverbot hält, der fliegt raus.
Richtig so? Okay. Würde ich auch so sehen.
Und wenn man wen sieht, der wo…
Ja, dann kriegt man von der Hausverwaltung 5000 Kronen, das sind so ungefähr 560 Euro. Ist doch ’ne feine Sache, nicht?
Also Leute, Feldstecher einpacken und ab nach Schweden, so zwei drei Treffer und dann ist der Urlaub finanziert!

Written by medizynicus

22. Januar 2011 at 05:03

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Von wegen Ärztemangel…

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Schlägt man eine Zeitung auf, so könnte man meinen, uns in Deutschland gehe es bald so wie irgendwo in Zentralafrika, was die medizinische Versorgung angeht.
Wir haben zu wenige Ärzte, und diejenigen, die noch da sind sind entweder zu alt, zu demotiviert und frustriert weil sie zu wenig Geld kriegen.
Und die jungen Kollegen wandern ab, in die Schweiz oder nach Amerika. Oder sie werden Unternehmensberater. Oder gehen zur Pharmaindustrie um dort tierisch viel Kohle zu verdienen.
Nur von Seiten der Krankenkassen hört man regelmäßig andere Töne:

„In wenigen Regionen haben wir 800 Ärzte zu wenig, in den übrigen 25.000 Ärzte zu viel“

, so ein Thomas Ballast aus dem Vorstand des Verbandes der Ersatzkrankenkassen heute im Deutschen Ärzteblatt. Kern der Message: Die Überversorgung soll abgebaut werden. Also: Weg mit den Ärzten. Am besten gleich nach Afrika.
Oder lieber in die Schweiz, nach Amerika oder in die Pharmaindustrie…?

Written by medizynicus

21. Januar 2011 at 10:05

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Millionen Impfgegner sind einem Hoax aufgesessen

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Es war einmal, vor langer, langer Zeit, da gab es eine Krankheit, die hieß Masern.
Die meisten Kinder haben die Masern gekriegt und sind wieder gesund geworden. Einige aber haben schwere Komplikationen bekommen und sind daran gestorben. Deswegen hat die böse Wissenschaft eine Impfung entwickelt, natürlich nur um Profit herauszuschlagen und alle gesunden Kinder krank zu machen.
Ja, und weil es so praktisch war, hat man zum Masernimpfstoff auch noch Impfstoffe gegen Mumps und Röteln dazugepackt und das alles vermanscht und den armen Kindern gespritzt.
Und dann kam ein aufrechter Wissenschaftler, der hat fleißig geforscht und herausgefunden, dass eben jene sogenannte MMR-Impfung ganz, ganz böse ist.
Laut war der Aufschrei und die wackeren Eltern riefen: „Wir haben’s ja immer schon gewusst!“, sollen unsere Kinder lieber wieder die Masern kriegen und gesund werdern oder dran sterben, das ist halt viel natürlicher so.
Andere Wissenschafter haben auch geforscht und herausgefunden, dass die Impfung ja gar nicht so schlimm ist, aber auf die wollte ja keiner hören.
Nach ein paar Jahren kam heraus, dass der wackere Wissenschaftler geschmiert worden war.
Von einer undurchsichtigen Lobby aus Impfgegnern und Rechtsanwälten hatte er hohe Summen erhalten, teils als Drittmittel für seine Forschung, teils in die eigene Tasche. Nach und nach verblasste sein Ruhm. Zuerst wurde Veröffentlichung seiner berühmten Studie von der angesehenen Fachzeitschrift zurückgezogen. Dann verlor er sogar seine Approbation.
Und jetzt… ja, jetzt stellte sich auch noch heraus, dass die Studienergebnsse offenbar von Anfang an gefälscht“ worden waren.
Viel Lärm also um… ja was nun eigentlich?

Written by medizynicus

20. Januar 2011 at 10:40

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Ärztin vor Gericht: Mord oder Akt der Menschlichkeit?

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Eine Ärztin steht vor Gericht. Mindestens dreizehn Patienten soll sie mit deutlich erhöhten Dosen von Schmerz- und Beruhigungsmitteln ins Jenseits gejagt haben.
Die Ärztin war Onkologin: Ihre Patienten litten an fortgeschrittenen bösartigen Tumorerkrankungen. Ob die Patienten an der Medikamentenüberdosis oder an ihren Grundleiden starben, ist noch nicht klar.
War es Mord?
Anders gefragt: Wann ist ein Mord ein Mord?
Also ein kurzer Blick ins Gesetz: Strafgesetzbuch, Paragraph 211, Absatz 2:

„Mörder ist, wer
aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet.“

Aha, Niedere Beweggründe also. Heimtücke vielleicht?
„Ich gebe Ihnen mal eine kleine Spritze, danach wird’s Ihnen viel leichter!“ – und dann hört das nervige Quengeln endlich auf, außerdem kann man mit etwas Glück den Totenschein noch schnell vor Feierabend unterschreiben und braucht nicht schon wieder Überstunden zu schieben.
Oder Mordlust? Es hat immer wieder Ärzte gegeben, die sich daran aufgegeilt haben, Gott zu spielen. Und merke: auch Todkranke haben ein Recht auf Leben. Zumindest dann, wenn sie es wünschen.
Oder wollte sie wirklich nur Leiden lindern?

Written by medizynicus

19. Januar 2011 at 09:45

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Die Mama von Atze

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„Die sieht ja aus wie der Tod auf Urlaub!“ sagt Jenny halblaut, natürlich so dass Frau Wiebelstein es nicht mitkriegt. Damit liegt sie gar nicht so falsch. Frau Wiebelstein hat nämlich ein fortgeschrittenes Bronchialkarzinom mit mehreren Metastasen und kommt jetzt zur Chemotherapie.
Wieder einmal. Beim letzten Mal war sie vielleicht noch nicht ganz so ausgemergelt wie jetzt. Und die blauen Flecken auf den Armen und im Gesicht, die waren auch noch nicht da.
„Wo kommen die her?“ frage ich vorsichtig.
Die Patientin wird rot und weicht meinem Blick aus.
„Ach die… ich bin… äh… letzens die Treppe runtergefallen!“
Das nehme ich mal so zur Kenntnis, aber in meinem Hinterkopf blinkt jetzt eine kleine Alarmleuchte. Irgendwas stimmt da nicht!
„Was soll denn da nicht stimmen?“ fragt Jenny.
„Man fällt nun einmal nicht einfach so eine Treppe hinunter!“
„Vielleicht hatte sie ja einen Schwächeanfall…“
Schwächeanfall?
Auf medizinisch heißt das Synkope und ist in der Tat bei ihrer Grunderkrankung nicht auszuschließen. Trotzdem bleibe ich skeptisch. Die Sache stinkt zum Himmel!
Ich lege der Patientin einen venösen Zugang und hänge die Chemo-Infusion an. Das ist nämlich Arztsache. Sie könnte ja eine allergische Reaktion bekommen. Was ich in so einem Fall tun würde, weiß ich allerdings auch nicht so richtig, wahrscheinlich erstmal nach der Schwester klingeln. Aber zum Glück hat Frau Wiebelstein keine allergische Reaktion. Wo ihre blauen Flecken herkommen, will sie mir aber immer noch nicht verraten.
Das tut dann Schwester Anna eine Stunde später nach der Übergabe:
„Die sind von ihrem Sohn!“
„Wie bitte?“
„Frau Wiebelstein ist die Mutter von Atze!“
Aha, jetzt beginne ich, zu verstehen.
„Atze? Das ist doch dieser Junkie…“
Schwester Anna nickt.
„Genau. Und der kommt jeden Tag bei der Mama vorbei und will Geld. Wenn die keins hat, verdrischt er sie!“

Written by medizynicus

18. Januar 2011 at 05:31

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Zustand nach Dienst: Das Schönste ist…

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…der Espresso hinterher.
Herrlich ist das! Einfach Wunderbar!
Man denkt, man müsste eigentlich völlig k.o. sein, und das ist man auch wenn man am Morgen danach in Richtung Ausgang wankt, zunächst natürlich seinen Piepser beim Pförtner abgibt, diesem noch müde, aber auch stolz zunickt und dann aus der Eingangstür hinaus in den strahlend schönen sonniger Sonntagmorgen tritt.
Nein, in diesem Moment ist man nicht kaputt, sondern richtig euphorisch drauf…. die ganze Welt könnte ich umarmen (insbesondere natürlich Sarah) und alles was hinter mir liegt, was in den letzten vierundzwanzig Stunden in diesem grauen Kasten da passiert ist, das ist nur noch ein dunkler, tiefer Traum… und plötzlich bin ich gar nicht mehr müde, ich sehe nur diesen strahlenden, wunderbaren Morgen, Vögel zwitschern, der Himmel ist blau, Kirchenglocken bimmeln…
Hellwach bin ich jetzt. Und anstatt in Richtung Bett drehe ich ab in die andere Richtung, gehe ein wenig durch den Park und am Fluss entlang und dann zurück zum malerischen Marktplatz.
Natürlich, die Geschäfte mit den historischen Fassaden sind geschlossen, ist ja schließlich Sonntag. Und in der Kirche ist’s mir zu dunkel. Aber Gepetto, unser Allround-Italiener hat schon geöffnet. Und drinnen duftet es verführerisch…
„Boungiorno, Dottore! Was darf es sein?“
Einen doppelten… nee, besser einen Dreifachen natürlich!
Gepetto grinst und kommt bald darauf mit einer schönen großen dampfenden Tasse zurück. Der Menge könnte es sogar ein Vierfacher sein. Und weil ich es bin gibt’s dazu ein ganzes Tellerchen voll Amarettokekse.
Ach, ist das Leben schön!
Und jetzt gleich dann eine halbe Stunde in die Badewanne und dann ins Bett und der Tag ist gerettet!

Written by medizynicus

16. Januar 2011 at 10:30

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gääääähn….

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Über Bad Dingenskirchen dämmert so etwas wie eine Art Morgen herauf. Noch ist es tendenziell eher dunkel, die Straßenlaternen brennen und in einigen Häusern ist Licht… nur in weniger Häusern, ist ja Wochenende.
Am allmählich heller werdendden Himmel ist sogar ein Stückchen Blau zu erkennen… ein kleines Stückchen… könnte ein schöner Tag werden, vielleicht…
Und ich werde in sechzig Minuten wieder einmal in meinem geliebten grauen Kasten auf der Matte stehen.
Okay, jetzt bleiben mir nur noch achtundfünfzig Minuten.
Vom Bett auf Station in sieben Minuten, das war mein Rekord. Wenn man’s in Ruhe angeht, braucht man dreißig Minuten.
Bleiben mir ja noch siebenundzwanig Minugen.
Eigentlich könnte ich mich ja noch einmal umdrehen im Bett.
Oder vorher frühstücken?
Hmmm. Was hab ich denn im Haus?
Noch fünfundzwanzig Minuten.
Okay, ich glaub, ich geh dann mal….

Written by medizynicus

15. Januar 2011 at 07:34

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Sankt Bürokratius und das Rattengift – Teil 4 und Schluss

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„So, dann erzählen Sie mal, Frau Wirges!“ sage ich.
Dann lehne ich mich zurück, trinke einen Schluck Krankenhauskaffeeplörre und klemme mir den Telefonhörer mit der Schulter ans Ohr, während ich am Stationscomputer irgendeine halbwegs interessante und nicht unbedingt medizinische Webseite aufschlage. Frau Wirges hat eine gewisse Ausdauer, was das Erzählen angeht.
„Also Herr Doktor, die Sache war ja gut gemeint…“
„Aber?“
„Ja, Sie hatten ja noch vom Krankenhaus aus den Antrag gestellt, Sie wissen schon, für dieses Gerät zur Messung der Blutgerinnung…“
„Richtig. Weil Sie so schlechte Venen haben. Und, haben Sie das Gerät inzwischen bekommen?“
Aus dem Telefon klingt ein hohles Lachen.
„Eine Woche nach meiner Entlassung bekam ich Post. Von der Krankenkasse.“
„Sie meinen den Bescheid, dass das Ding genehmigt wird?“
„Moment. Das Schreiben war lediglich eine Mitteilung darüber, dass der Antrag bei ihnen eingegangen ist. Zur Genehmigung brauchen Sie noch…“
„Was denn?“
„Den Nachweis einer Schulung!“
„Wie bitte?“
„Sie können das Gerät erst genehmigen, wenn ich schriftlich nachweise, dass ich das Ding auch bedienen kann. Dazu muss man eine Schulung mitmachen. Die dauert drei Tage…“
„Und? Haben Sie das gemacht?“
„Hier im Ort wird sie erst im Sommer wieder angeboten. Ich habe also ein wenig herumtelefoniert. In Sankt Andeswo wird nächste Woche ein Kurs angeboten!“
„Na prima!“
„Nix prima. Der Kurs kostet zweihundert Euro.“
„Das zahlt doch bestimmt die Kasse!“
„Vielleicht. Zuerst mal muss ich es selbst auslegen, dann kann ich vielleicht einen Antrag auf Kostenerstattung stellen. Aber ich bin ja froh, dass ich den Kurs überhaupt mitmachen darf!“
„Und dann kriegen Sie Ihr Gerät?“
„Dann kann ich einen Antrag stellen. Die Genehmigung ist noch lange nicht sicher…“
„Und bis dahin?“
„Bis dahin muss ich weiter spritzen!“
Fassen wir zusammen: Frau Wirges hat eine Herzrhythmsstörung und braucht daher ein Medikament, um das Blut zu verdünnen. Die Marcumar-Tabletten kann sie erst einnehmen, wenn sie das Messgerät für die Blutgerinnung hat. Bis dahin muss sie weiter jeden Tag Heparin spritzen. Das ist natürlich unangenehm für die Patientin. Aber nicht nur das.
„Weißt Du, was die Spritzen kosten?“ fragt Kalle.
Ich verneine.
Kalle nimmt das backsteingroße Medikamentenverzeichnis zur Hand und schlägt nach.
„Viel Geld wird sich die Kasse mit ihrer Taktik jedenfalls nicht einsparen!“ sagt er.

Written by medizynicus

14. Januar 2011 at 05:17

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Krankschreibung Under Cover

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Tja, ist doch gar nicht so schwer, das Krankfeiern, nicht wahr?
Deutschlands größte Zeitung, die mit den roten vier Buchstaben hat den Test gemacht: Under Cover hat sie einen Reporter losgeschickt: Ganz dreist ist der zu mehreren Doktors hingegangen und hat gesagt, er will einfach nur einen Krankenschein haben. Einfach nur so. Obwohl er kerngesund ist, wie er gleich dazu behauptet. Und sieh einmal an, was passiert: Er kriegt seinen gelben Urlaubsschein.
Von allen drei Ärzten, die er besucht.
Sind Deutschlands Hausärzte also allesamt korrupt?
Anstatt um das Wohl der Gesellschaft bemüht, der sie egentlich dienen sollen, geben sie sich dem schnöden Mammon hin und prellen die Volkswirtschaft um Millionen, ach was sage ich, um Milliarden, und das alles nur, um selber ein paar Kröten zu verdienen…. denn: ein Patient, der eigentlich gesund ist und nur einen Krankenschein will, ist ein guter Patient. Er macht keine Arbeit und spült den armen, am Hungertuche nagenden Hausärzten Geld in die Kassen. Einmal Karte duchziehen, Arbeitsunfähigkeit unterschreiben, dreißig Sekunden Arbeit, Vierzig Euro verdient. Macht hochgerechnet einen Stundensatz von…
So zumindest sieht es Deutschlands größte Zeitung, die mit den vier roten Buchstaben und die hat ja bekanntlich immer Recht.
Und die Moral von der Geschicht: Den Ärzten gehört mal wieder heftig auf die Finger geklopft. Vor allem den Hausärzten. Jawoll!

Written by medizynicus

13. Januar 2011 at 05:21

Sankt Bürokratius und das Rattengift (Teil 3)

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„Das Problem läßt sich lösen!“ sagt Kalle.
„Und wie?“
„Es gibt da so ein Messgerät, welches mit ganz kleinen Mengen Blut auskommt. Dazu braucht man keine Vene sondern nur einen kleinen Piekser in die Fingerbeere…“
„Du meinst, so wie bei den Geräten für den Zucker?“
„Genau, ganz ähnlich. Hunderttausende von Diabetikern pieksen sich täglich in die Finger, um den Blugzucker zu messen…“
„Wenn das genau so einfach geht – warum macht man es bei den meisten Marcumarpatienten denn so umständlich?“
„Weil diese Geräte, welche die Blutgerinnung aus einem kleinen Tröpfchen Kapillarblut messen, nun einmal etwas komplizierter sind. Und damit auch teurer. Ziemlich viel teurer.“
„Aha, da läuft der Hase lang…“
„Genau. Und weil das Gerät so teuer ist, muss es bei der Krankenkasse gesondert beantragt werden!“
„Super. Dann gehen wir es an!“
Kalle seufzt.
„Wo ist das Problem?“
„Wenn das mal so einfach wäre… lass uns zunächst einmal mit dem Sozialdienst sprechen!“
Kalle greift zum Telefon. Das Gespräch dauert ziemlich lange und Kalle macht sich eine Menge Notizen.
Am nächsten Tag liegt ein mehrseitiges Formular in meinem Postfach.
Am übernächsten Tag diktiere ich den Entlassungsbrief.

Written by medizynicus

12. Januar 2011 at 05:04

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