Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Whistleblowing: Medizynicus bläst die Pfeife

with 6 comments

Leute, es ist soweit, Medizynicus wird in die Pfeife tuten!
Worum es geht?
Also gut: stell Dir vor, Du erfährst da irgendwas. Irgendwas, was vielleicht nicht für Deine Ohren bestimmt war. Irgendeine ausgemachte Sauerei:
Vielleicht bist Du Patient und irgendein Gesundheitsbürokrat in der Krankenkasse oder sonstwo will Dich für dumm verkaufen. Oder Du kriegst mit, dass ein Arzt medizinisch sinnlose aber potentiell höchst gefährliche Pseudomedizinsache verkaufen will. Oder Du schleppst Dich als nach einem anstrengenden Vierundzwanzigstundendienst in der Notaufnahme noch weitere zwölf Stunden durch die Krankenhausflure… und wirst dann auch noch von der Verwaltung um einen Teil Deines Gehaltes beschissen…
Du denkst, dass sowas an die Öffentlichkeit gehört?
Richtig so!
Schick Deine Geschichte an Medizynicus (m e d i z y n i c u s (bei) g m x (punkt) n e t)
Whistleblowing heißt das auf Neudeutsch.
Aber halt… ist das nicht dasselbe wie Petzen? Und ist Petzen nicht böse?
Nein, ist es nicht.
Medizynicus wird:

  • Geschichten, die an ihn herangetragen werden auf gewohnt satirisch- oder auch nachdenkliche Weise verarbeiten
  • Medizynicus behält sich vor, den Sachverhalt nachzurecherchieren.
  • Medizynicus wird niemals den Namen eines Whistleblowers gegen seinen Willen bekanntgeben oder weitergeben.
  • Medizynicus wird auch keinen konkreten Namen des Ortes des Geschehens geben. Ausnahme: Der Fall ist bereits bekannt.

Written by medizynicus

7. Februar 2011 um 23:21

6 Antworten

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  1. Mr. Medizynicus Assange, wir werden Sie kriegen, und wenn es wegen einem zu spät bezahlten Strafzettel ist. Bereiten Sie sich und Ihre Familie darauf vor, dass Ihnen ein längerer Aufenthalt in Guantanamo ins Haus steht.

    Denn wie Jeder weiß:

    „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“

    MfG,
    Ihre Krankenkassen, Krankenhausverbände, Pflegedienste, Betreuungsgerichte, Esoteriker & Co.

    Pömpel

    8. Februar 2011 at 03:33

  2. coole Sache…freu mich schon drauf. Werden die Geschichten separat markiert?

    Storm

    8. Februar 2011 at 07:47

  3. Dann solltest du dich aber vll. lieber von der Jenny fernhalten…

    Kennt man ja wie sowas läuft…

    stachel

    8. Februar 2011 at 15:35

  4. @Storm: ja, ich werde ein Tag oder eine Kategorie (oder beides) „Whistleblowing“ einführen. Außerdem bei Gelegenheit noch eine Seite bzw. einen Link in der rechten Spalte.

    medizynicus

    8. Februar 2011 at 15:37

  5. Ein Vorschlag, dem wahrscheinlich nicht viele folgen werden.

    Empfehle vor derartigen Aktionen sich doch erstmal eingehend beraten zu lassen vom Whistleblower Netzwerk e.V..

    federfluesterin

    8. Februar 2011 at 18:30

  6. „Medizynicus wird niemals den Namen eines Whistleblowers gegen seinen Willen bekanntgeben oder weitergeben.“

    Ein mutiges Versprechen, das sich nicht halten läßt – denn wenn die veröffentlichte Schilderung den Anfangsverdacht einer Straftat begründet, dann ist Medizynicus Zeuge und zur vollständigen und wahrheitsgemäßen Aussage verpflichtet, erzwingbar durch Ordnungsgeld, ersatzweise -haft, und Erzwingungshaft bis zu sechs Monaten …

    -thh

    14. März 2011 at 16:01


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