Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Wichtig mit drei Ausrufezeichen

with 21 comments

„Naaa?“
Kalle schaut mich mit breitgrinsender Verschwörermine an.
„Was Naa?“
Worauf will er denn jetzt schon wieder hinaus?
„Hast Du Post gekriegt?“
„Post? Von wem?“
„Von wem schon? Von der Verwaltung natürlich!“
Ach so! Meine Stimmung fällt auf annähernde Gefrierpunkttemperatur.
„Du meinst den Blauen Brief!“
Kalle nickt und grinst noch breiter. Seit einiger Zeit hat der Herr Verwaltungsdirektor jedem von uns ein hochoffizielles Schreiben zukommen lassen. Darin steht geschrieben, dass man sich im Rahmen des Qualitätsmanagements dazu entschlossen habe, dafür zu sorgen dass alle Arztbriefe zeitnahestens fergiggestellt werden müssen. Von daher wolle man alle Ärzte doch noch einmal darauf hinweisen, dass diese Angelegenheit von höchster Wichtigkeit sei. Der Verwaltungsdirektor habe gemeinsam mit allen wichtigen Bürokraten eine entsprechende Zielvereinbarung getroffen undsoweiter blablabla. Jedenfalls kriegen wir Ärzte seither in regelmässigen Abständen eine Liste, in welcher die noch ausstehenden Briefe angemahnt werden.
„Welcher ist länger? Deiner oder meiner?“ grinst Kalle.
Ich zucke mit den Schultern. Das einzige was ich weiß ist, dass Sarahs Liste mit Abstand die Kürzeste ist, die macht nämlich seither täglich unbezahlte Überstunden. Kalle hingegen greift zielsicher ins Postfach, zieht meine Mahnliste heraus und steckt sie gemeinsam mit seinem eigenen Zettel ungesehen in den Schredder.
„War doch okay so, oder?“ fragt er hinterher.
Ich nicke. Gemeinsam gehen wir nach oben auf die Station. Auf meinem Schreibtisch im Arztzimmer liegt eine Patientenakte. Darauf klebt ein gelber Post-It-Zettel:
„Wichtig!!!“ steht da in der Handschrift unserer Sekretärin, „Sofort diktieren!“
Kalle seufzt. Er knibbelt den Zettel herunter, zerknüllt ihn und schmeißt ihn in den Papierkorb. Dann nimmt er die Akte und wirft sie auf den beindruckend hohen Stapel in der Ecke.

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Written by medizynicus

18. März 2011 um 20:05

21 Antworten

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  1. Ich finde es immer wieder schockierend wie Ärzte mit dem Thema Prozesstreue und Qualitätsmanagement umgehen. Hier geht es nicht um Bürokratie aus Schikane.
    Damit große Organisationen(wie dem gesamten Gesundheitswesen) funktionieren Bedarf es auch Disziplin und Verwaltungsarbeit. Als Arzt ist es aber so viel einfach sich als heroischen Einzelkämpfer zu stilisieren…

    politur

    19. März 2011 at 00:40

  2. Pest und Cholera?
    Arztbriefe schreiben oder Patienten behandeln?

    Nein, die Ärzte haben einen Heilberuf, sie müssen für das Wohl der armen, kranken Patienten auch MAL Opfer bringen.
    Und von wegen, es wäre zeitlich nicht zu schaffen – Sarah schafft das doch auch. Also…

    Krieg ich jetzt ein Empfehlungsschreiben für Eure Verwaltung oder Herrn Rösler?

    Matthias

    19. März 2011 at 05:55

  3. Unbezahlte Überstunden?? Geht`s noch?? Mal was von Betriebsinteresse gehört???

    DocConsult

    19. März 2011 at 09:04

  4. Irgendwann mal Feierabend haben zu wollen ist also reine Disziplinlosigkeit? Aha gut zu wissen…..

    achtelgott

    19. März 2011 at 11:29

  5. Nein, Disziplin heißt es sich in ein Organisationsstruktur als Team zu funktionieren und auch Aufgaben erledigen, die einem weniger Freude bereiten. Teamplayer sind gefragt und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, nur so kann Arbeit Hand in Hand gehen. Wer sich aber als Einzelkämpfer versteht, kann zwar vielleicht selbst die beste Leistung erbringen, aber nicht die Organisation und das Team zum besten Ergebnis bringen.

    politur

    19. März 2011 at 15:12

  6. Und wie genau stellen Sie sich dieses Teamwork vor? „Hey ich mach heut mal alle Briefe auch für Patienten die ich nie hatte und dafür kümmerst du dich heute mal um meine?“
    Mal ganz abgesehen davon, dass das Schwachsinn wäre, kämen dann wieder welche – berechtigter Weise – um sich zu beschweren, weil sie jeden Tag einen anderen Arzt haben, der eigentlich überhaupt nicht weiß wer sie sind.
    Also wie konkret stellen Sie sich die Arbeitsteilung bitte vor?

    achtelgott

    19. März 2011 at 17:41

  7. Bachelor der Medizin, Aufgabenbereich: Den ganzen Bürokratiemist erledigen, der einem als Arzt die Zeit nimmt.

    Ansonsten: Betriebsinteresse? Soll das ein Witz sein? Wenn es mehr Arbeit gibt, als man in seiner festgeschriebenen Arbeitszeit erledigen kann, lässt man die Arbeit liegen oder sich die Überstunden bezahlen (Freizeitausgleich ist quasi eine Unterform dieser Möglichkeit) – alles andere kommt überhaupt nicht in Frage.

    docadenz

    19. März 2011 at 17:48

  8. Das mit der Arbeitsteilung kann ja nur funktionieren, wenn die anfallende Arbeit mit der Mitarbeiterzahl in der Arbeitszeit zu schaffen ist. Wenn dies nicht der Fall ist, wie in fast jeder Station, die ich bisher kennen gelernt habe, hilft Umverteilen der Arbeit innerhalb der vorhandene Kollegen überhaupt nicht!
    Und ich denke dann doch, dass „Briefeschreiben“ nachrangig nach der Patientversorgung ist.

    Kikki

    19. März 2011 at 19:01

  9. Anbetracht der Kommentatoren hier scheint es völlig abwegig sich zu sein, sich mit der Verwaltung, um die es hier geht, als ein Team zu verstehen. Daran denkt nicht mal einer der Kommentatoren!

    Überlastung ist kein Argument, das gibt es den meisten Berufen, auch wenn ich einsehe, dass im Gesundheitswesen die meiste Arbeit nicht liegen bleiben kann. 200%-Aufplanung von Personen in Projekten in verschiedenen Branchen ist keine Seltenheit. Da klappt es ja auch irgendwie mit der Teamarbeit.

    politur

    21. März 2011 at 00:04

  10. Ok dann sagen Sie doch wie Sie sich konkret diese Teamarbeit vorstellen? Arbeitsteilung? Der eine schreibt der andere behandelt? Woher weiß der eine dann was er schreiben soll?
    Seien Sie doch mal konkret und nicht so wage wie „Projekten in verschiedenen Branchen“. Nett daher reden kann jeder stellen Sie einen beispielhaften „Teamarbeitsplan fürs Krankenhaus“ auf.
    Ich bin mir durchaus bewusst, dass auch Verwaltung und Briefeschreiben wichtig sind aber von außen heraus sagt sich „Da klappt es ja auch irgendwie…“ sehr leicht.

    achtelgott

    21. März 2011 at 14:05

  11. Ich als PDL eines ambulanten Pflegedienstes würde mich freuen ab und zu einen aussagekräftigen und LESBAREN Arztbericht zu bekommen. Ich leite die Zettel (Briefe sind das nie) zwar weiter an den Hausarzt, muss sie jedoch kopieren und nach dem lesen in die Akte heften, sonst informiert mich ja doch keiner…
    Die Dokumentation und Informationsweitergabe muss zeitnah stattfinden!

    cyberjoker

    21. März 2011 at 23:09

  12. Da hilft nur folgende Antwort:

    Sehr geehrte Verwaltung,

    ich gebe Ihnen völlig Recht, dass die zeitnahe Versendung (nicht nur die Abfassung!) von Arztbriefen Bestandteil einer guten Behandlungs-Qualität ist.

    Leider ist mir dies aber nicht in dem gewünschten Maß möglich, da ich ja … [Anzahl der Pat einfügen] Patienten/Monat behandeln muss. Der Satz „Der Tag hat 24 Stunden – und wenn die nicht reichen muss man halt die Nacht dranhängen“ mag in der Verwaltung gelten. Auf Station gilt er nicht: bei uns ist ja auch die Nacht schon mit Behandlung verplant (Nachtdienste!).

    Stellen Sie also bitte eine ausreichende Anzahl von Ärzten ein, dann wird unsere Qualität ihren Anforderungen und Vertragsversprechungen genügen.

    Mfg
    Medizynikus

    Anmerkung: Es ist doch immer wieder schön, wie die Hypothetiker aus der Verwaltung sich die Arbeit der „werktätigen Bevölkerung“ wünschen, damit ihr Weltbild stimmt – und wie wenig sie selbst dazu beitragen!

    der Landarsch

    22. März 2011 at 08:23

  13. Ach komm, lass dich nicht so gehen;)
    2h Schlaf/Nacht langen doch locker, und jede 2te Nacht kannste durchmachen^^

    lass dich nicht so gehen:D

    derretter

    22. März 2011 at 17:42

  14. @achtelgott:
    Natürlich kann ich kein Patentrezept für die Lösung aller Probleme im Krankenhaus liefern.
    Ich kann Ihnen aber sagen, wie es nicht geht. Die Kollegen in der Verwaltung als schikanierende Feinde zu betrachten. Das kann im Einzelfall so sein, aber wenn jeder mit der Mentalität herangeht und jeder sich nur auf die Erfüllung der eigener Aufgaben beschränkt, funktioniert kein System (Unternehmen, Sportverein, Krankenhaus, Volkswirtschaft,…). WIr sind auf Kooperation angewiesen.
    Arguemente für warum Dinge nicht gehen und warum man Sachen nicht ändern kann, gibt es immer genügend. Damit bewegt man aber nichts.
    Die meisten Probleme lassen sich mit Kommunikation lösen. Wenn die Verwaltung einen Brief scheibt (meist kein gutes Mittel), kann man sich doch in der Kantine einmal zu ihr setzen und sie fragen, was ihr an dem Thema so wichtig ist. Vielleicht kann man diese dann besser verstehen. Vielleicht kann man die Probleme auf andere Wiese lösen.

    @Landarsch:
    Ich finde Ihren Kommentar nicht nur polemisch, sondern auch noch extrem arrogant, gesellschaftsspaltend und verachtend! Schaffen Sie doch jede Verwaltung ab. Ich wüscnhe viel Spass beim Termine vereinbaren, Abrechnen der erbrachten Leistungen, Geld eintreiben, Steuer berechnen, Personal einstellen,…
    Schön, dass sie anderen pauschal ein beschränktes Weltbild vorwerfen. Sie haben damit recht. Niemand hat den Blick aufs Ganze. Sie auch nicht!

    politur

    22. März 2011 at 22:31

  15. @ Politur: Sehen Sie? Sie haben auch keine Lösung. Ich kann auch sagen, dass das mit dem ganzen CO2 Ausstoß so nicht geht. Ahnung von Energiewirtschaft oder -technik habe ich trotzdem nicht. Darum halte ich auch meine Klappe und werfe Ingenieuren nicht vor, dass sie bloß zu faul seien um Energie aus Luft und Liebe zu gewinnen.
    Ich nehme stark an, dass Sie noch nie in einem Krankenhaus gearbeitet haben, sonst wüssten Sie, dass Verwaltungen oft wirklich unmögliches verlangen und keinen Blick dafür haben, was Ärtzte und Pflege eigentlich leisten, sondern einfach nur mehr verlangen.
    Klar es klingt ja schön sich mal zusammen in die Kantine zu setzten aber: Welcher Arzt geht denn ernsthaft in die Kantine und dann auch noch lange genug um zu reden? Das ist in Realität eher so ein Corny mal zwischendurch oder eben gar nichts. Außerdem ist es ja nicht annähernd so als hätte ei nKH nur zwei Ärzte und einen Verwaltungsmenschen, die dann alles unter sich ausmachen könnten.
    Ihr letzter Kommentar zeigt einfach, dass Sie überhaupt keine Ahnung haben, also kritisieren Sie hier auch nicht an Menschen rum, die Sie weder kennen noch verstehen können.

    achtelgott

    23. März 2011 at 11:14

  16. @politur, also den Schuh zieh ich mir ganz und gar nicht an! Wenn Verwaltungen (und ich meine hier sicher nicht nur Krankenhäuser, sondern auch Krankenkassen und Gesundheitsministerien, KVen und Ärztekammern) sich schon die Zahlen als Arbeitsobjekt erkoren haben, dann sollten sie auch wissen, dass eine Gleichung nicht funktioniert, wenn man auf der einen Seite ein Ziel hinschreibt und das Gleichheitszeichen zum Wunschdenken verkommt. Das Gleichheitszeichen heißt bekanntlich „ist gleich“ und nicht „hat gleich zu sein„!

    Mit anderen Worten: was ich diesen Verwaltungen vorwerfe ist, dass sie nicht verwalten sondern einfach nur anderen befehlen zu zaubern, damit sie selbst nicht zugeben müssen, dass das Gewünschte (Versprochene) gar nicht geht!

    der Landarsch

    24. März 2011 at 11:26

  17. Wir jungen Leute sind halt einfach verweichlicht.

    Früher hätte man zwei, drei Captagon mit nem Eimer Kaffee runtergespült und erst den Papierkram erledigt,alle BE durchgeführt, die Kaffeemaschiene entkalkt und sich dann für eine Doppenschicht gemeldet…

    stachel

    24. März 2011 at 23:09

  18. @Landarsch:
    Es freut mich, dass wir in der Diskussion auf einer sachlichen Ebene angekommen sind. Wenn die Verwaltung unerreichbare Vorgaben gibt, dann hat sie schlechte Ziele vorgegeben. Ziele müssen eindeutig definiert, messbar, realisierbar und terminierbar sein. Ist es das nichgt, führt dies zuverständlichen Frust. Die Grundsätzliche Bereitschaft Zielvorgaben zu akzeptieren gehört aber auch dazu, damit man als Team funktioniert. Der Verwaltung jegliche Berechtigung abzusprechen oder pauschal Schikane vorzuwerfen, ist da wenig hilfreich.

    @Achtelgott:
    Ihr Zielvorgabe die Probleme zu lösen konnte ich mit meinem Post nicht erfüllen. Jetzt lassen Sie sich polemisch und genüsslich darüber aus. War aber Ihre Zielvorgabe spezifisch, messbar und realisierbar? Ich sag dreimal „Nein!“. Sie handeln exakt so wie die Verwaltung über die sich der Landarsch aufregt.

    BTW: Ich habe das Gesundheitswesen aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennengelernt. Ich habe in einem Krankenhaus gearbeitet und dabei auch unerreichbare Vorgaben von der Verwaltung erhalten, gegen die ich mich übrigens gewehrt habe. Ich habe Menschen wegen mangelnder Kommunikation und Prozesstreue sterben sehen, die ich hier einfodere. Ich habe aber auch erfahren, wie Menschen gefolfen werden konnte, weil man sich über Porzesse hinweggesetzt hat. Darüber hianus kenne ich das Gesundheitswesen auch aus dem Blickwinkel der Medizintechnik und habe ganz interessante Einblicke in andere Gesundheitswesen (USA, UK) erhalten. Ich kenne mich also aus. Ich würde mich aber niemals als Experte bezeichnen, ebenso sind sie es für die gesamte Organisation. Für die Probleme bei Ihnen vor Ort wird es aber keinen größeren Experten als Sie selbst geben. Wenn Sie aber keine Bereitschaft haben, die Probleme im Dialog mit der Verwaltung vor Ort zu klären, brauchen Sie sich auch nicht zu wundern, wenn sich nichts ändert.

    politur

    27. März 2011 at 13:46

  19. Als begeisterter Trollfeeder freut man sich sehr über solch kenntnisfreie Kommentare wie von Politur und bestellt einen Eimer:

    Als loyaler Mitarbeiter und Teamplayer die Verwaltung darauf hingewiesen, dass es eigentlich Verschwendung sei, die im innerbetrieblichen Vergleich eher teure Arbeitskraft eines Arztes mit Dingen, die auch andere machen könnten, zu belasten. Beispielsweise Blutentnahmen, venöse Zugänge, Infusionen, Untersuchungen anmelden, Bilder und Akten organisieren, Diagnosen groupen etc.: Ohne weitere Nachfrage – Geht nicht, keine Begründung.

    Arglose Frage, so als Teamplayer, was man denn machen könnte, dass meine Arbeitszeit (damals noch 38.5h pro Woche) nicht schon am Mittwoch Vormittag überschritten sei, wenn ich Montag auf Dienstag Nachtdienst hatte (übliche reguläre Arbeitszeit 0800 – 2000h): Ob ich ein Loyalitätsproblem hätte?

    Konstruktiver Lösungsversuch, was wir denn mit den vielen Überstunden machen sollten, die wir aufgeschrieben hätten? Welche Überstunden? Könne gar nicht sein, Überstunden seien nicht angeordnet worden.

    Um die Qualität des Hauses besorgt, loyale Anfrage, ob es nicht zum Schaden der Patienten sei, 2 oder auch mal 3 Stationen über mehrere Wochen allein zu betreuen: Diskussionsfreie Entgegnung, ob ich denn sicher sei, für den Arztberuf geeignet zu sein.

    Wenn ich noch ein bisschen in der Mottenkiste meiner Assistentenzeit wühle, fällt mir sicher noch mehr ein, will ich aber nicht. Sonst kommt mir vielleicht der Gedanke, dass die Verwaltung und ich gar kein Team waren.

    Klabauterdoc

    28. März 2011 at 09:00

  20. Nach noch mehr Polemik versuche ich einen letzten Versöhnungsversuch. Die hier immer wieder beschriebene Kommunikationslosigkeit nennt man Silo-Effekt. Zufälligerweise habe ich einen passenden Artikel in der aktuellen Printausgabe der Zeit gefunden:

    Silo-Effekt „bezeichnet einen Zustand, in dem Menschen innerhalb einer Organisation nur noch vor sich hin arbeiten und kaum miteinander reden. Keine Frage, der Siloeffekt ist eine Garantie für geringe Produktivität. Denn die Angestellten halten wichtige Informationen zurück, und sie sind unerreichbar für kritische Rückmeldung von außen. [Beispiele aus der Finanzwirtschaft lasse ich weg.] Die Zusammenarbeit kollabiert, weil es kein gemeinsames Verständnis mehr, geschweige denn ein gemeinsames Interesse gibt.“

    Die Ärzte sind mit ihren Problemen nicht alleine, auch wenn dies hier permament angezweifelt wird. Man kann es natürlich den Teufelkreis als Naturgegeben betrachten. Dann passt das Gut-Böse-Schema (Ärzte-Verwaltung) hervorragend. Oder man kann immer wieder Brücken bauen, wo sinnvoll. Ich finde es schade, wenn man für das Eintreten des letzteren als Troll beschimpft wird…

    politur

    29. März 2011 at 22:38

  21. Kleiner Nachtrag:
    Der Siloeffekt wird durch das Beer Distributon Game verdeutlicht, das vo allem Frust erzeugt. Dies als kleiner letzter Denkanstoß über den Frust im Gesundheitswesen.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Beer_distribution_game

    politur

    29. März 2011 at 22:40


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