Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Homöopathische Arzneimittel fachgerecht entsorgen…

with 8 comments

…ist gar nicht so einfach, wie Marabu vom Skeptiker-Blog feststellt:

Durch die Verdünnung, etwa durch Reinigungsverfahren (insbesondere solche Verfahren, die mit Rüttel- und Schüttelbewegungen einhergehen), können nämlich gefährliche Hochpotenzen entstehen, welche dann mit ungeahnten Folgen in die Umwelt entfleuchen.
Ist nicht vielleicht das Bienensterben auf eine Umweltbelastung durch Honighochpotenzen zurückzuführen? Und der weltweite Rückgang von Amphibienarten auf eine Verseuchung mit Krötenpotenzen?
Gegenmaßnahmen sind dringend notwendig! Der Gesetzgeber ist in der Pflicht, übermäßig belastete Gewässer, Böden und Flüssigkeitsbehälter nicht nur zu sanieren, sondern auch zu deanimieren und depotenzieren.

Was übrigens gar nicht so leicht ist, da ja niemand weiß, wie man das berühmte Gedächtnis des Wassers eigentlich löschen kann…
Danke, liebe Skeptiker!

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Written by medizynicus

15. September 2011 um 21:59

Veröffentlicht in nicht so richtig ernst

8 Antworten

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  1. Wo entsorge ich jetzt meine gesamten Globulis??? Ich will doch nicht , dass die armen Bienen sterben….

    Hat eigentlich auch Liquor ein Gedächtnis??? Oder nur das Gewebe??? Bzw. wie lösche ich das Gedächtnis meines Liquors…??? Ich muss mal einen Cranio-Sakral Osteopathen befragen..Vermutlich habe ich einfach zu viele „Energie-Zysten“…

    „Die Rede ist auch vom „Gewebe-Gedächtnis“. Dort bewahrte negative Erfahrungen können den Fluss des Liquors stören und zu Beschwerden wie Kopf- oder Rückenschmerzen führen. Diese Blockaden, auch „Energie-Zysten“ genannt, ertasten die Therapeuten mit ihren Fingern. „An einer solchen Stelle ist das Gewebe deformiert“, erklärt Christiane Ottmann, Heilpraktikerin und Apothekerin in Haar bei München. Mit ihren Händen spürt sie übermäßig warme oder kalte Körperpartien auf und versucht dort, dem Gewebe in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuhelfen. Auch über den sanften Druck der Finger (maximal sechs Gramm) würden sich Blockaden lösen, der Liquor könne dann wieder harmonisch fließen.“

    http://www.apotheken-umschau.de/Alternative-Medizin/Wie-die-Kraniosakral-Therapie-funktioniert-72687.html

    blogwesen

    16. September 2011 at 18:17

  2. Ich melde mich auch. Das heißt, ich möchte auch mein Liquor-Gedächtnis löschen. Vielleicht habe ich dann keine MS mehr. Das wäre doch grandios. ;‘)

    MSchnettel

    16. September 2011 at 20:11

  3. MSchnettel, bitte sag Bescheid, wenn das geklappt hat. Meine MS wär ich nämlich auch ganz gern los.. 😉

    Knoetchen

    16. September 2011 at 21:33

  4. Ja klar Knoetchen, ich melde mich dann….

    MSchnettel

    16. September 2011 at 23:33

  5. @blogwesen
    >>>>Hat eigentlich auch Liquor ein Gedächtnis???<<<
    Ha, jetzt ist mir klar geworden, wie es gelingt, dass doch sehr viele Mediziner, echte, so mit Studium.., zu Homöopathen werden. Das liegt am sezieren von Leichen, da kann es natürlich, und es kommt vor, dass Liquor in unendlicher Verdünnung in der Luft schwebt und von den Studenten eingeatmet wird. Da ja die Anwender von Homöopathie stetig mehr werden, ist es daher, bedingt durch die extreme Potenzierung über das Medium Luft ganz natürlich, dass "echte" Mediziner infiziert werden.
    Der Multiplikationseffekt läuft in einer nichtlinearen Funktion mit C-Potenzen ab.
    Du arme Menschheit, bald hast du es geschafft, wieder in die Höhle zu kriechen.

    REALM

    17. September 2011 at 08:24

  6. Die städtischen Wasserwerke sind also die größte denkbare homöopathische Hochpotenzapotheke mit rezeptfreier Abgabe der extrem wirksamen Mittel per Wasserhahn. Ein unethischer Großversuch. Ein Job für die Piratenpartei!

    Kreativarzt

    19. September 2011 at 07:30

  7. Ist doch bald Weihnachten. Einfach in den Kuchenteig damit. Je mehr, desto ungefährlicher – so ist doch das Prinzip, oder? ^^

    Ute

    19. September 2011 at 13:09

  8. Das Amphibiensterben ist tatsächlich eine schlimme Sache. Derzeit ist das größte Massenaussterben aller Zeiten auf dem Planeten, und kaum jemand scheint es zu interessieren – weil Frösche und Kröten für Greenpeace & Co. nicht so tolle Werbeträger wie Delphine und Wale sind.
    Aber woran es liegt ist ganz gut erforscht, leider hat es nichts mit Globulis zu tun.

    Klabund

    21. September 2011 at 20:32


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