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Medizin: Zum Sterben geboren – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

with 8 comments

Medizin: Zum Sterben geboren – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft.

äh… ähem, äh… f….d by modern technology oder so… tja, eigentlich hätte dieser Artikel noch gar nicht veröffentlicht sein sollen, ihr wisst ja, normalerweise mache ich das nicht, irgendwelche Links einfach so rauszuhauen…. und die Überschrift hätte ich normalerweise auch noch verändert Sorry! Aber jetzt isses passiert, also zum Thema:
Wieder mal ein Artikel, der mich sehr nachdenklich und betroffen gemacht hat und der das ganze Dilemma der modernen Medizin auf den Punkt bringt:
Dürfen wir alles, was wir können?
Müssen sogar alles, was irgendwie möglich ist….?
Egal, wie klein die Chance, egal, wie hoch das Risiko, egal, wie….?
Oder darf und muss man abwägen?
Darf man auch über die Begrenztheit der Ressourcen nachdenken?
Hmmm. Wieder mal eine Angelegenheit, in der es kein Richtig und kein Falsch gibt….

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Written by medizynicus

9. Dezember 2011 um 12:44

Veröffentlicht in Gehört und gelesen

8 Antworten

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  1. Ich bin sehr auf das Urteil gespannt !!

    Frau Muschel

    9. Dezember 2011 at 13:07

  2. wir sind alle zum sterben geboren, wenn man es genau nimmt…
    aber wirklich ein tragischer fall, und wohl einer, bei dem es mit der
    arzt patienten kommunikation nicht wirklich toll gelaufen zu sein scheint
    gruss landkrauter

    landkrauter

    9. Dezember 2011 at 18:02

  3. tragisch und traurig, ja.

    shivani

    9. Dezember 2011 at 22:04

  4. Als wirklich „schräg“ an der ganzen Sache empfinde ich, daß bis zur 23. SSW abgetrieben werden darf, aber ein in der SSW 22 oder 23 geborenes Kind nicht behandelt werden muß.

    Hesting

    10. Dezember 2011 at 07:57

  5. @ hesting so schraeg ist das nicht
    das eine ist ein tun, das andere ein unterlassen
    unterlassen ist aber nur in bestimmten faellen strafbar.
    gruss landkraute

    landkrauter

    10. Dezember 2011 at 20:07

  6. Ich sehe in dem Artikel nicht so sehr das Problem, wann wer was zu tun hat oder ab welchem Zeitpunkt man wie handeln MUSS. Ich denke, das muss auch immer noch individuell entschieden werden.
    Das Schlimme an der beschriebenen Geschichte ist die mangelnde Aufklärung und vor allem die fehlende Begleitung. Das geht doch nun wirklich anders!

    golm1512

    11. Dezember 2011 at 22:13

  7. Noch schwieriger wird es, wenn man sieht, dass sogar noch kleinere Kinder nicht nur überleben, sondern sich sogar normal entwickeln können: http://t.co/xviOw1t7

    Ändert aber nix an der Problematik mit dem „Richtig und Falsch“

    Elmar Breitbach

    14. Dezember 2011 at 07:24

  8. @ Elmar: das ist doch ein großer Unterschied, die Kinder waren schon 25. und 27. SSW. In dem Zeitraum zählt doch jeder Tag.. (Andererseits war die Neonatologie damals vermutlich noch Lichtjahre von der heutigen entfernt)

    Was ich unschön finde, ist, dass in diesen Artikeln häufig terminologisch unsauber gearbeitet wird. Ob ein Fetus 24 Wochen alt ist oder es sich um die 24. SSW (ab 23+0 Wochen) handelt, ist ein großer Unterschied. Wenn in Artikeln irgendwelche Untergrenzen kommuniziert werden, wäre es schon hilfreich, wenn das sauber gehandhabt würde.

    Nina

    16. Dezember 2011 at 19:17


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