Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Archive for Juli 2013

Sommerreiserätsel, die nächste Runde

with 2 comments

Das Rätsel geht in die nächste Runde, und zwar mit neuen Regeln.
Gesucht wird jetzt nicht nur das Ziel, sondern auch der Weg dahin.
Gewonnen hat diesmal nicht der Schnellste, sondern derjenige, der die beste Lösung bietet.
Also:
Kurz nach Mitternacht geht die nächste Story online und vierundzwanzig Stunden später dann die übernächste.
In diesen beiden Episoden sind mehrere Begriffe – Orte, Straßen, besonders markante Punkte – kursiv markiert. Diese Orte will ich wissen. Und ich will wissen, was mein Ziel ist. Das erreiche ich aber erst am Samstag.
Am Freitag Abend mache ich die Auswertung.
Für jeden richtig erkannten Ort gibt es einen Punkt – natürlich nur für denjenigen, der den Ort als Erster erkannt hat. Wer besonders knifflige Sachen herausfindet, kriegt Extrapunkte.
Aber aufgepasst: ich behalte mir vor, für grobe Fehler Punkte abzuziehen. Überlegt Euch also genau, was Ihr sagt!
Wobei Ihr Euch durchaus korrigieren dürft (also in einem erneuten Kommentar vorherige Aussagen „widerrufen“), überhaupt könnt, sollt und dürft Ihr gerne mehrfach kommentieren, die Punkte aller Kommentare eines Lesers werden zusammengezählt (vorausgesetzt natürlich man kommentiert unter dem selben Pseudonym).
Alles klar?
Dann kann es losgehen!
Der countdown läuft…

Written by medizynicus

31. Juli 2013 at 22:52

Veröffentlicht in Alltagswahnsinn

…weitere Gewinnerglückwünsche vom…. Trommelwirbel… Tusch…. Achensee!

with one comment

…diesmal gleich doppelt, und zwar an:

  • NadS – die fast aber nicht ganz zeitgleich mit Orthopaedix die Ziele meiner letzten Bergwanderung nämlich die Glanderspitze und das Kreuzjoch, die beiden Gipfel des Venet erraten hatte und anschließend auch noch den aktuellen Ort erraten hat. Außerdem geht ein weiteres Buch an
  • Jeb – die hat das heutige Rätsel innerhalb kürzester Zeit gelöst.

Was war die Lösung?
Von meinem letzten Ziel – dem Ort Wenns im Pitztal – bin ich durch das Inntal, an der Stadt Innsbruck vorbei (die ich mit keinem Wort erwähnt habe da ich lediglich auf der Autobahn dran vorbei gefahren bin) weitergefahren bis zum Achensee.
Diesmal waren es etwa 115 KM, die man in gut eineinhalb bis zwei Stunden bewältigen kann – normale Verkehrsverhältnisse vorausgesetzt.
Der Achensee wird von stolzen Einheimischen und vom vom örtlichen Tourismusverband auch gerne als das „Tiroler Meer“ bezeichnet – es handelt sich immerhin um den größten See des Landes. Der Spiegel des Sees liegt ein paar hundert Meter oberhalb des Inntals umrahmt von Zweitausendern und ist schon seit dem neunzehnten Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel.
Der Tourismus wurde übrigens seinerzeit maßgeblich von rührigen Kirchenleuten angekurbelt. Die ersten Dampfschiffe wurden in Einzelteilen auf Pferden hinauftransportiert. Wenig später baute man dann eine Zahnradbahn, die noch immer existiert, nach wie vor mit Dampflokomotiven betrieben.
Auch heute noch kann man also aus dem Inntal kommend ganz nostalgisch mit dem Dampfbähnchen anreisen und am Ufer dann auf den Dampfer umsteigen und zur Gaisalm schippern – der wohl weit und breit einzigen Almhütte mit eigenem Schiffsanleger.
Ihr erinnert Euch: Almhütte meets Blaue Lagune.
Übernachtet habe ich übrigens in Pertisau, dem einzigen Ort, welcher direkt am See liegt. Ein Dorf mit Seepromenade und Golfplatz und eher teureren Hotels… aber… man gönnt sich ja sonst nichts…

Mehrere von Euch sind drauf gekommen, auch Ednong, Christian und Antje. Euch allen herzlichen Dank fürs Mitmachen!

Written by medizynicus

31. Juli 2013 at 22:10

Veröffentlicht in Ein Herz für Blogs

Flash-Snob unterwegs: an der Blauen Lagune

with one comment

In der Almhütte geht’s zu wie am Ballermann.
Okay, das war übertrieben. Es gibt keine lärmige Alpenkitschmusik.
Aber die Biergartentische draußen sind gut besetzt, man mampft Schnitzel, Gulasch, Knödel und Käsespätzle und spült es mit Bier oder Schiwasser herunter. Die Preise sind gesalzen, die Schlange vor der Selbstbedienungstheke ist ungefähr so lang wie die vor dem Bad Dingenskirchener Arbeitsamt… nee, nix für mich!
Einen Steinwurf weiter weg steht eine große Tanne, die Zweige reichen bis auf den Boden hinunter und umgrenzen ein wunderbar schattiges Inselchen… ich setze mich auf den Boden, lehne mich gemütlich an den Stamm, packe meine Wasserflasche und ein matschiges Käsebrötchen von gestern aus…
…und…
…und plötzlich bin ich nicht mehr allein.
„Wohnst du hier?“
Ich schaue in ein Paar großer Kinderaugen.
Also, wenn man mich so direkt fragt…
„Wenn Du hier nicht wohnst – darf ich dann hier wohnen?“ fragt der vielleicht siebenjährige Junge hartnäckig.
Nun ja…
Ich packe meine Sachen zusammen und trolle mich. Schließlich will ich nicht als potentieller Kinderschänder verdächtigt werden.
„Leon, wo steckst Du, unser Schiff kommt!“ höre ich eine aufgeregte Frauenstimme irgendwo hinter mir, aber da bin ich schon wieder auf dem Wanderweg zurück in die Richtung, aus der ich gekommen bin.
Es geht durch Wald, über Geröllhalden, dann ein schmales Pfädchen, mitten in die Felswand gesprengt, ein schöner Anblick, dieser Pfad, wie er sich oberhalb des strahlendblauen Sees dahinschlängelt und dann hinter der nächsten Biegung…
Noch ein schöner Anblick!
Eine bildhübsche Frau mit langem braunen Haar, in knappem Bikini biegt um die Ecke und strahlt mich an.
„Ist es noch weit bis zur Almhütte?“
Hinter ihr noch so ein Wesen, genauso hübsch, etwas mehr bekleidet, muss wohl eine Schwester sein. Und ganz hinten der Papa von den beiden, Schnauzbart, Schweiß auf der Stirn, keucht wie ein Walross.
„Wir haben uns wohl in der Entfernung verschätzt!“ sagt er kleinlaut.
Nun denn, ich habe eine gute Nachricht für Euch, knapp zehn Minuten noch, und wenn ich einen Tipp geben darf für den Rückweg… da sind sie auch schon vorbei.
Ich brauche mir heute keinen Stress zu machen. Später hüpfe ich noch einmal in das kühle Nass.
Morgen früh geht’s weiter… und jetzt habe ich ein Ziel….

Written by medizynicus

31. Juli 2013 at 21:43

Veröffentlicht in Alltagswahnsinn, Reise

Reiserätsel: Neues Spiel, neues Glück!

with 4 comments

Die Frage ist kurz und bündig:
Wo bin ich?
Es geht also um die einzige Almhütte mit eigenem Dampferanleger.
Die befindet sich am Ufer eines Sees, auf dem es einen regelmäßigen öffentlichen Schifsverkehr gibt.
Dieser See liegt einerseits ziemlich hoch in den Bergen (sonst gäbe es hier keine Almhütte!), andererseits gibt es ja (mindestens) einen von Menschen ständig bewohnten Ort, welcher direkt am Ufer liegt. Bei diesem Ort handelt es sich übrigens durchaus um ein halbwegs ausgewachsenes Dorf, nicht bloß eine Touristensiedlung mit drei Häusern.
Er ist übrigens nicht allzu weit von meinem letzten Etappenziel entfernt, ich war bei gemütlicher Fahrweise nicht mehr als eineinhalb bis zwei Stunden unterwegs.
Nads hat es übrigens sofort herausgefunden (Glückwunsch!) – aber die hatte ja noch ein paar wenige Zusatzinformationen… 🙂

Ab morgen werde ich übrigens die Spielregeln ein wenig modifizieren:
Dann geht es nicht mehr darum, als Erster so schnell wie möglich ein bestimmtes Ziel zu erraten, sondern so exakt wie möglich die Reiseroute nachzuvollziehen. Gewonnen hat dann nicht mehr unbedingt der Erste, sondern derjenige, welcher die Route am exaktesten beschrieben hat.

Written by medizynicus

31. Juli 2013 at 00:15

Veröffentlicht in Ein Herz für Blogs

Flash-Snob unterwegs: Das Haus am See

with one comment

Ich blicke aus dem Fenster und reibe mir die Augen.
Bin ich wirklich wach?
Über den Bergen ist soeben die Sonne aufgegangen, der Himmel ist strahlend blau, es ist noch still, der See liegt blitzblankblau da, noch kein Mensch unterwegs…
Ich stehe auf, werfe irgendwelche Klamotten über und gehe hinunter, einmal die Seepromenade entlang, an der Strandbar vorbei, die noch leer ist, keine Golfwägelchen, nur der eine oder andere Jogger…
Eine Stunde später sitze ich beim Frühstück.
Heute lasse ich es mal ganz ruhig angehen! Kein Gipfel heute, kein Gewaltmarsch. Nur ein wenig am Ufer entlang… und ab und zu einmal hineinhülfen in den See, der – gemäß Touristeninfopropagnda – annähernd Trinkwasserqualität hat.
Aber jetzt erst noch ein Schlückchen Kaffee (keine Plörre!), ein Schälchen Obstsalat, und noch ein Croissant (und zwischendurch mal auf dem Ipad nachgeschaut, ob schon jemand das letzte Rätsel gelöst und rausgekriegt hat, wo ich bin… :-)) – ja, und als ich dann endlich fertig bin, ist im Dorf eine Menge los. Die Autos schieben sich Stoßstange an Stoßstange in Richtung Parkplatzschranke, die Golfwägelchen schnurren zum Golfplatz und Familien mit Badetaschen machen sich auf dem Weg ins Strandbad.
Ich gehe am Ufer entlang.
Da ist ein breiter Wanderweg, ab und zu eine Bank, ab und zu ein Fleckchen Strand oder Wiese, darauf liegen coole Jugendliche mit Musikbeschallung oder Grillausrüstung und je weiter man geht, desto schmaler und romantischer wird der Weg.
Badelatschentouris werden seltener, Kameratouris mit Mützchen und Wandertouris mit Kniebundhose und Karohemd bestimmen jetzt die Szene.
In einer versteckten Bucht hat sich ein Pärchen niedergelassen, sie zieht sich gerade das Bikini-Oberteil aus und er… ob die wohl wissen, dass man hier oben vom Pfad aus eine gigantisch-tolle Aussicht hat?
Aber erstens bin ich kein Spanner und zweitens, wenn ich einer wäre, würde ich mir etwas hübscheres anschauen, also gehe ich weiter, bis ich eine unbesetzte verschwiegene Bucht finde, entledige mich meiner Wanderschuhe und der qualmenden Socken, breite meine Sachen auf einem Felsen aus und stürze mich (selbstverständlich mit Badehose! – nur damit es keine Missverständnisse gibt) ins…
bibberbibberkalte Nass…
Achtung, ins Wasser pinkeln ist erst erlaubt, wenn man eine hinreichende Tiefe erreicht hat um das entsprechende Organ… lassen wir das. Schnell losgeschwommen.
Umgeschaut.
Da ist ein junges Pärchen, die haben gerade meine verschwiegene Bucht entdeckt, lassen sich nicht weit von meinen Sachen nieder und jetzt gerade… die machen sich doch wohl hoffentlich nicht an meinem Rucksack zu schaffen?
Wieder angezogen. Weiter gewandert.
Und dann kommt da eine idyllische Almwiese, mit einer idyllischen Almhütte, idyllischen Blümchen, Kuhglocken und Bikini-Mädchen.
Almwiese meets Blaue Lagune.
Wenn ich mich nicht irre, dann… dann dürfte dies so ziemlich die einzige Almhütte in diesem Gebirge sein, die einen eigenen Dampferanleger hat.

Written by medizynicus

31. Juli 2013 at 00:01

Veröffentlicht in Alltagswahnsinn, Reise

Flash-Snob unterwegs: Gewitter und köstliches Leitungswasser

with 11 comments

Schön ist es hier. Wunderschön.
Das Hotel ist ein pastellrosafarbener Zuckerbäckerbau, auf dem Balkon sind Blumenkästen mit blühenden Geranien und der Blick geht… über den blauen, blauen See hinweg und dahinter sind natürlich wieder Berge, bin ja immer noch mitten drin in den Bergen.
Ich wohne direkt an der Seepromenade. Da könnte man mit offenem Verdeck, cooler Sonnenbrille und Ellbogen lässig aus dem Fenster gelehnt ganz langsam entlangcruisen… aber dazu ist die Promenade leider viel zu kurz, da müsste man nach zweihundert Metern vor der Parkplatzschranke umdrehen und dann immer hin und her…. naja, wäre dann vielleicht doch etwas zu prollig.
Gecruist wird hier höchstens mit Golfwägelchen. Die kommen vom Golfplatz und fahren zum ersten Hotel am Platz, das ist schräg gegenüber und noch direkter am See… geschenkt.
Meine Absteige war teuer genug. Hat ein wenig das Budget gesprengt, aber was tut man nicht für diese herrliche Lage?
Am Morgen, nach dem Frühstück geht’s dann in die Berge.
Also, erstmal gemütlich frühstücken natürlich… und dann ganz gemütlich die Seepromenade abgecheckt… und dann…
…einen Berg ausgesucht, also ein Zweitausender sollte es schon sein, da nehmen wir doch gleich die Zacke dort drüben…
Los geht’s.
Der Pfad führt steil bergauf, durch dichten, schattigen Wald. Das ist ganz praktisch, weil die Sonne mir ziemlich knallig auf die Mütze knallt.
Wanderer kommen mir entgegen. Die waren schon oben, hinauf will jetzt wohl keiner mehr… es geht ja inzwischen auch schon auf Mittag zu.
Der Pfad zieht sich. Zieht sich wie Kaugummi. Ich mache Pause, trinke einen Schluck Wasser, gehe weiter, beginne zu schwitzen, mache Pause, genieße die Aussicht, trinke einen Schluck Wasser, schwitze weiter, mache Pause, trinke Wasser, schwitze immer noch…
Wunderschöne Aussicht!
Wie hoch mag ich sein?
Endlich erreiche ich die Waldgrenze, stolpere durch Latschengestrüpp, hier und da blühende Alpenrosen, weiterlaufen, weiterschwitzen, weiter Wasser… äh… wie viel habe ich noch? Knapp einen Liter? Den muss ich mir gut einteilen!
Ich erreiche den Gipfelgrat. Die Aussicht ist atemberaubend!
Mein Wasservorrat… noch knapp ein halber Liter…
Bis zum Gipfel sind es noch zwei- oder dreihundert Höhenmeter. Immerhin ist es inzwischen etwas kühler geworden. Wolken ziehen auf.
Wolken?
Endlich oben!
Wow!
Wahnsinn!
Oben!
Ein Schluck Wasser… (bleibt noch ein Viertelliter).
Photos.
Und die Wolken?
Sehen ziemlich düster aus…
Also, jetzt aber schnell umdrehen!
Aus der Ferne donnergrollt es. Wind kommt auf. Erste Regentropfen… die sind richtig angenehm.
Innehalten. Atem schöpfen. Die Zunge klebt am Gaumen. Ein Schluck Wasser? Ein paar Tropfen habe ich noch!
Jetzt regnet es richtig. Über den Nachbarbergen zucken Blitze. Der Weg ist matschig und rutschig… endlich erreiche ich den Wald…. Tief unter mir liegt das Dorf am See. Tief, tief unter mir!
Ich stolpere bergab… stolpere… gehe… laufe… krieche… stehe auf… gehe weiter… hilft alles nix, ich muss weiter, trotz Regen… ich träume von einem kühlen Bier in der Strandbar an der Seeterrasse, aber bis dahin ist es noch weit… und meine Wasserflaschen sind leer.
Um acht Uhr abends habe ich es endlich geschafft. Wanderstiefel ausziehen. Klamotten in die Ecke pfeffern. Im Bademantel auf den Balkon. Da untern, keine hundert Meter von hier ist die Strandbar. Aber keine zehn Pferde kriegen mich heute Abend mehr dahin.
Ich sitze auf dem Balkon und trinke Leitungswasser.
Köstliches Leitungswasser.

Written by medizynicus

30. Juli 2013 at 13:15

Veröffentlicht in Alltagswahnsinn, Reise

Es gibt (mindestens) einen weiteren Gewinner!

with 3 comments

…also, das Rätsel ist gelöst. Zumindest der dritte Teil. Herzlichen Glückwunsch!
Nur keine Angst, es geht noch weiter.
Orhtopaedix schrieb gestern um 21:18 Uhr:

ist der Berg vielleicht der Venet in den Ötztaler Alpen?

Das ist in der Tat richtig. Wenn man das Stichwort „Genussberg“ hat, dann lässt sich dieses Bergmassiv leicht ergoogeln (wie auch Sigi erkannt hat)!
Der Venet ist ein bis zu knapp über 2500 Meter hoher Höhenzug zwischen dem Inn- und dem Pitztal. Das Inntal macht hier einen scharfen Knick nach Süden runter – oder von Süden nach Osten hin, je nach Sichtweise, so dass der Berg von zwei Seiten vom Inn umrauscht wird. Direkt unten im Knick liegt die Stadt Landeck, die man übrigens vom Gipfel nicht sehen kann, obwohl man sonst einen wahnsinnigen Rundblick hat, auf die Lechtaler Alpen im Norden und die Ötztaler Alpen und den Kaunergrat im Süden.
Der Venet gehört (laut Wikipedia) zu den Ötztaler Alpen, obwohl er mit dem Ötztal rein gar nichts zu tun hat und sich auch geologisch von diesen unterscheidet. Der Venet ist nämlich viel weniger felsig und viel weniger steil und bis in fast zweitausend Meter Höhe bewaldet und darüber gibt es saftig-grüne Almwiesen mit Enzian und Alpenrosen…
Und weil er so wenig steil und felsig ist, ist er nach Tiroler Ansicht eine Art Mittelgebirge oder ein „Genussberg“, also nix für ernsthafte Bergsteiger.
Der höchste Gipfel ist die Glandnerspitze, und die hat Nads richtig erraten (gestern um 22:00 Uhr):

Puh, Ried und Co. war damals gar nicht so schlecht, oder? Daher: Glanderspitze und Du wohnst in Spiss. Das liegt wenigstens am Hang. Der Venet ist ein mittelgebirgsartiger Berg mit mehreren Gipfeln, wenn man das so sagen darf. Unter Umständen bist Du nur bis zum Kreuzjoch dort gekommen. Eine Seilbahn gibt es auch. Was will man mehr?
Nur ist Spiss mehr als 60 km vom Pass entfernt, aber man kann nicht alles haben! Und es gibt gar kein vier Sterne Hotel. Also doch in Pfunds gewohnt?

Das Kreuzjoch ist ein Nebengipfel, der knapp nicht ganz zweitausendfünfhundert Meter hoch ist. Dafür gibt’s dort ein Gipfelkreuz, welches von der örtlichen Jungbauernschaft aufgestellt worden ist. Und im zugehörigen Gipfelbuch stehe ich drin.
Auf den Venet kommt man entweder mit der Seilbahn von Zams oder von der anderen Seite, vom Pitztal her, entweder von Piller oder, wie ich von Wenns, einem Dörfchen, welches in der Tat am Hang klebt. Und es hat einen architektonisch-preisgekrönten Supermarkt.
Nach Wenns gelangt man vom Inntal aus entweder über den Pillersattel – eine kleine Passhöhe – oder über die Straße von Telfs, die sich einmal über eine Serpentine und ein kleines Sättelchen in die Höhe schraubt.
Letzteres haben leider weder Orthopaedix noch Nads herausgefunden.
Trotzdem, für die Glanderspitze und Kreuzjoch kriegt Nads einen halben Punkt.
Vielleicht findet sie ja mein nächstes Tagesziel – das verrate ich heute gegen Mittag.
Orthopaedix hat sich jedenfalls ein Buch verdient und wenn er mir seine Adresse mitteilt, bekommt er es zugeschickt!
Nads bekommt ein paar exklusive Vorabinformationen und braucht bei meinem nächsten Tagesziel nur den Ort zu erraten.
Für alle anderen gilt… stay tuned!

Written by medizynicus

30. Juli 2013 at 07:04

Veröffentlicht in Ein Herz für Blogs

%d Bloggern gefällt das: