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Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Medikamentenfälschungen: ist da wirklich drin, was reingehört?

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Pillen kann man fälschen. Im Prinzip nicht anders als Geldscheine, und wahrscheinlich geht das sogar noch viel einfacher: Man nehme ein paar Gelantinekapseln und fülle sie mit einem Pulver seiner Wahl, idealerweise eher bitter schmeckend und wenn man nett ist, möglichst nicht giftig. Jeder Apotheker weiß, wie das geht und die leeren Kapseln gibt’s im Fachhandel. Dann muss man die falschen Pillen noch in entsprechende Blister verpacken – auch das dürfte einen Fachmann vor nicht allzu große Herausforderungen stellen – und dann noch passende Pappschachteln basteln und bedrucken.
Die Mühe lohnt sich: viele Medikamente kann man in Gold aufwiegen. Wobei Gold nun so teuer auch wieder nicht ist, verglichen mit Medikamenten, die ja bekanntlich milligrammweise dosiert und verkauft werden.
Ein Kilo falsches Viagra bringt angeblich fast doppelt so viel wie ein Kilo Heroin.

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Written by medizynicus

26. Januar 2017 um 13:37

Veröffentlicht in Gehört und gelesen

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