Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Archive for the ‘Gehört und gelesen’ Category

Mexikanische Bloggerin und Ärztin entführt und wahrscheinlich ermordet

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María del Rosario Fuentes Rubio ist – man muss wohl sagen war – eine Ärztin und Bloggerin, die den Mut bewies, sich mit der Mafia anzulegen.
Dass so etwas eine verdammt gefährliche Sache ist, weiß man. Maria hat es trotzdem auf sich genommen und für ihre Zivilcourage mit dem Leben bezahlt.
Wer spanisch spricht:
Die Facebook-Seite Valor por Tamaulipas und der zugehörige Twitter-Account existieren noch.

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20. Oktober 2014 at 18:42

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Keine andere Wahl

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Nee, sorry…..
….nee, geht wirklich nicht…
Ja, ich weiß, Du bist blutüberströmt weil Du gerade zusammengeschlagen wurdest von einer wütenden Menschenmenge….
….neee, aber ich habe leider keine andere Wahl, lieber Lokführer, ich kann dich wirklich nicht behandeln!

Damit wir uns nicht missverstehen: Nein, das hat nichts mit unterlassener Hilfeleistung zu tun.
Aber meine Arbeitskraft ist nun einmal begrenzt. Und die stelle ich zunächst bevorzugt den vielen gestrandeten Reisenden zur Verfügung, die dehydriert und unterkühlt auf irgendwelchen Bahnhöfen herumhängen mussten oder womöglich dort kollabiert sind. Abgesehen davon: habe ich eigentlich kein Recht, zu streiken?

Wir können an der Stelle keine Rücksicht darauf nehmen, dass Urlaub ist oder dass etwa die Schulferien zu Ende gehen“, sagte GDL-Chef (…) Die Mitglieder hätten „keine andere Wahl, als in den Streik zu treten“

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18. Oktober 2014 at 19:15

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Rezension: Studienführer Medizin – „Und in Fünf Jahren rette ich Menschenleben!“ von Saskia Christ

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In wenigen Tagen beginnt an deutschen Universitäten das Wintersemester. Und wie jedes Jahr, so werden auch jetzt wieder ein paar tausend junge Leute ihre hoffnungsvolle Medizinerkarriere beginnen. Ein wenig verloren werden sie auf dem riesengroßen Campus ihrer Universität herumirren mit freundlicher Neugierde, auf der Suche nach Orientierung…. Halt, Euch kann geholfen werden! Zahlreiche Ratgeberbücher sind inzwischen im Angebot…. Einer aber ist richtig gut:

Und in Fünf Jahren rette ich Menschenleben – was man wissen muss, bevor man Medizin studiert

von Saskia Christ.

Auf zweihundert Seiten erfährt man zunächst, wie das Medizinstudium aufgebaut ist, dann gibt’s allgemeine Tipps zum Studenten- und Uni-Leben, Infos über Auslandsaufenthalte ein und zum Schluss ein paar Ausblicke auf die weitere Ärztekarriere.

Auch der Wichtigsten aller Fragen wird ein ganzes Kapitel gewidmet: „Darf ich den Porsche gleich bestellen, oder muss ich noch warten?“ Um die Antwort vorweg zu nehmen: So schlecht wie manche jammernden Kollegen behaupten, verdienen wir Ärzte nicht, und wer sein Einstiegs-Monatsgehalt von gut 4000 EUR brutto unbedingt in Altmetall investieren will, mag dies gerne tun, aber für die passende Rolex am Handgelenk könnte es dann schon etwas knapp werden…

Recht ausführlich setzt sich die Autorin mit der Motivation – also den guten und den weniger guten Gründen für ein Medizinstudium auseinander. Überhaupt ist das Buch vor allem auch als Lektüre für Diejenigen gedacht, die sich in Bezug auf ihren Studienwunsch noch nicht ganz sicher sind – also kurz vor oder nach dem Abitur stehen.

Die Informationen sind knapp und knackig präsentiert – und zum Weiterlesen gibt es zahlreiche Verweise auf Internet-Ressourcen: wer heute ein Studium beginnen will, ist schließlich mit dem Web groß geworden. Anstatt dröger Info-Dumps gibt’s die eine oder andere Anekdote, die sich nicht ergoogeln lässt und ein ganzes Kapitel voller augenzwinkernder Typologien von Mitstudenten und anderen Uni-Wesen.

Die Autorin Saskia Christ ist jung genug um die Erinnerung an ihre eigene Studienzeit noch nicht vergessen zu haben und erfahren genug um jungen Kollegen kompetent mit Rat zur Seite zu stehen.

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24. September 2014 at 23:05

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Für eine gute Zigarette lasse ich mich doch glatt erschießen!

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Rauchen schadet Ihrer Gesundheit?
Raucher-Bashing einmal anders: Diese Zigarettenwerbung war seinerzeit zwar auch auf irgendeine Art und Weise humorig gemeint, aber ganz bestimmt nicht so, wie man es heute interpretieren würde.
(via Spiegel Online)

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18. Juni 2014 at 22:43

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Goldene Sonne im Schwarzwaldklinikland

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Letztens hatten wir es ja schonmal mit idiotischen Werbe-Videos für ärztliche Dienstleistungen. Und da ein Unglück selten alleine kommt, hat der Kinderdoc schon vor ein paar Wochen noch so eins ausgegraben, dagegen sieht der vormals erwähnte Softporno…. äh, also das Infomationsfilmchen richtig alt aus. Also:
Here Comes… Hausarzt im Spätzleland
Szene: Chefvisite in irgendeinem Krankenhaus. Hartes, weißes Licht. Bedrohliches Monitor-Piepsen. Junger Assistenzarzt beginnt zu träumen…
Schnitt: warme, goldene Farben. Eine bukolische Landschaft mit Weinbergen, Schlössern, Fachwerkstädtchen, Feuerwerk und schönen Frauen. Und dazwischen kurvt Doktorchen im Mercedes-Cabrio hin und her. Doktorchen ist nämlich Hausarzt. Und zwar in Baden-Württemberg, da werden bekanntlich die Mercedesse gemacht und weil da immer die Sonne scheint, braucht das Auto da auch kein Dach.
Was lernen wir daraus?

Erstens:
Die Schwarzwaldklinik gibt es also doch.

Zweitens:
Der eigentliche Hauptdarsteller, der gezeigte Mercedes R 107, gebaut zwischen 1971 und 1989 ist eigentlich noch kein so richtiger Klassiker, sondern eher eine alte Kiste, die heute im gutsortierten Altmetallhandel durchaus auch für kleines Geld erworben werden kann. Guten Gewissens empfehlen kann man so eine Rostlaube allerdings nur hartgesottenen Masochisten, Bastlern oder Leuten mit einer wahren Engelsgeduld und Nerven wie Stahlseilen. Offenbar handelt es sich hier also um die richtigen Qualitäten, die von Hausärzten, nicht nur im Spätzleland, erwartet werden.
Die etwas schickeren Karossen aus jüngeren Baujahren sieht man dann wohl eher vor den Krankenhäusern auf den Chefarztparkplätzen…

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29. April 2014 at 21:27

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v****n bis der Arzt kommt – oder: warum man fünfzehn Ärzte braucht für das, was man normalerweise zu zweit macht

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Ein junges Paar macht… äh, Ihr wisst schon, das was man als Paar nun mal so machen kann.
Schmalzige Musik, wegblenden, Abspann.
Es erscheint eine Liste von Ärzten verschiedener Fachrichtungen die… äh, ja, so will dieses Filmchen vermitteln, daran beteiligt sein sollen, dass es diesem Paar so gut geht, angefangen vom Urologen, der für das …räusper…. Stehvermögen des männlichen Hauptdarstellers verantwortlich sein soll bis hin zum Kopfschmerz-Wegzauber-Spezialist für die Dame.
Es handelt sich nämlich nicht um ein Schmuddelfilmchen aus einer der dunkleren Ecken des Netzes sondern um eine Werbekampagne der kassenärztlichen Bundesvereinigung, unterstützt von zahlreichen Verbänden niedergelassener Fachärzte.
Was will uns das Filmchen sagen?
Lieber einmal zuviel zum Arzt gehen, wenn’s irgendwo zwickt. Glaubt mal nicht, dass Ihr alleine zurecht kommt und hinter einem harmlosen Husten könnte sich eine Lungenentzündung oder Schlimmeres verbergen…
Wir leben in einem Land mit einer Ärztedichte, die so hoch ist wie kaum sonst irgendwo in der Welt und die Kollegen wollen schließlich auch leben und in ihrer Verzweiflung drehen sie sogar P… äh, lustige Werbefilmchen.
Also, Leute, geht zum Arzt! Aber hurtig! Jetzt!

Written by medizynicus

17. April 2014 at 06:27

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Eine Bloggerin ist nicht mehr unter uns

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Es passiert nicht häufig, aber wenn es geschieht, dann trifft es mich und macht mich sprachlos.

Tina – bekannt als Skryptoria ist nicht mehr unter uns.
Sie ist bereits am 2. Februar dieses Jahrs verstorben.
Ich habe es mehr oder weniger durch Zufall erfahren, in
Marianne’s Blog. Es gibt auch eine Traueranzeige in der lokalen Tageszeitung.

Tina alias Skritptum/Skryptoria hat insgesamt zwölf Kommentare zu Artikeln meines Blogs geschrieben, zuletzt am 1. März 2013.
Inhaltlich spannend sind aber ihre Kommentare zu Beiträgen über palliativmedizinische Themen, etwa am 14.9.2012 und am 16./17.9.2012 und am 18.9.2012.
Diese Kommentare haben zweimal längere Diskussionen ausgelöst.
Im letzten Beitrag von Tinas Blog ist zu lesen, dass Ihr Sterben wohl vor zwei Jahren begann – das lässt auf eine schwere, langwierige Krankheit schließen, möglicherweise auf eine Tumorerkrankung.
Unter diesem Aspekt haben ihre Kommentare eine ganz andere Bedeutung.

Written by medizynicus

12. Februar 2014 at 00:09

HoHoHo!

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HoHoHo, das ist bekanntlich die traditionelle Grußformel, die zu verwenden ist, wenn man einem Weihnachtsmann begegnet. Und heute Nacht ist es wieder soweit: da fliegen sie auf ihren von acht oder so (sieben plus Rudolph – war doch richtig, oder?) Rentieren gezogenen Schlitten durch die Nächte, rutschen Schornsteine hinab, verteilen Geschenke und….
Nee, stimmt gar nicht!
Die Existenz des Weihnachtsmannes wurde bekanntlich kürzlich wissenschaftlich widerlegt!
Ich darf zitieren:

Wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal so die Geschenke gebracht haben sollte, ist er heute tot.

Wer’s noch nicht kennt: die Story verbreitet sich seit mindestens fünfzehn Jahren wie ein Lauffeuer durchs Netz, zum Beispiel hier, oder hier, oder hier wenn man lieber das englische Original mag.
Wussten wir es doch hinter vorgehaltener Hand schon immer: Alles Lüge!
Dieser übergewichtige rotgewandete Riesengartenzwerg, der da oben Nordpol frühkapitalistische Fabriken unterhält, in denen arme, versklavte Zwergen im rauen arktischen Klima ohne Betriebsrat bis zum umfallen schuften und von Weihnachtsgeld noch nicht einmal zu träumen wagen… gibt’s gar nicht!
Oder sollten wir lieber doch an ihn glauben?
Existiert er vielleicht doch?
Natürlich existiert er!
Es war einmal, vor langer, langer Zeit, dass damals 8 jährige Virginia von ihrem Papa wissen wollte ob… und wie Papas nun mal so sind, gab er ihr keine zufriedenstellende Antwort. Also schrieb sie an die Zeitung weil ja nunmal bekanntlich alles stimmt, was in der Zeitung steht.
Die Antwort wird seit über hundert Jahren immer wieder nachgedruckt:

Kein Weihnachtsmann! Gott sei Dank! lebt er, und er lebt auf ewig. Noch in tausend Jahren, Virginia, nein, noch in zehnmal zehntausend Jahren wird er fortfahren, das Herz der Kindheit zu erfreuen.

…und falls es doch nicht stimmen sollte?
Na, dann haben wir ja immer noch das Christkind!
Womit wir bei der Frage wären: Wie begrüßt man eigentlich so ein Christkind?

Written by medizynicus

24. Dezember 2013 at 22:05

Stimmen im Kopf, ein Mensch stirbt…. und die Ärztin ist schuld

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Ein Moment der Unaufmerksamkeit…
…und schon ist ein Mensch tot und eine Ärztin steht mit einem Bein im Knast beziehungsweise ist so gerade mal noch mit einer Geldstrafe davon gekommen.
Was ist passiert?
Es ist der frühe Morgen nach dem Nachtdienst in einer psychiatrischen Klinik.
Die Diensthabende Ärztin wird von der Pflegekraft angerufen.
Der Patient M. möchte die Klinik verlassen. Er ist ruhig, er lächelt. Er möchte zu seiner Mutter fahren um Geld und Kleidung zu holen.
Ob es einen Unterbringungsbeschluss – also eine Zwangseinweisung – gebe, fragt die Ärztin.
Die Pflegekraft verneint. Der Patient sei freiwillig hier.
Dann darf er auch wieder gehen, sagt die Ärztin.
Der Patient geht.
Er verlässt die Klinik, fährt zu seiner Mutter und bringt sie um.
Wer ist schuld?
Die Ärztin, sagen die Richter.
Der Patient habe am Vortag mehrfach – gut dokumentiert – vor verschiedenen Zeugen davon gesprochen, Stimmen zu hören, die ihm die Tötung seiner Mutter befahlen. Aber wusste die Ärztin davon?
Es ist zu vermuten, dass sie es wusste oder zumindest hätte wissen müssen.
Wer einmal in einer psychiatrischen Klinik – oder auch in einer beliebigen Notaufnahme – gearbeitet hat, weiß, dass es da ziemlich viele Menschen gibt, die wüste Geschichten erzählen, und man weiß auch, dass es gar nicht so einfach ist, einen richterlichen Unterbringungsbeschluss durchzusetzen….
Also, wenn ein Patient, der am Abend zuvor noch von Todesengeln schwadroniert hat, jetzt ganz ruhig dasteht…
„Wie ich es mache, mache ich es falsch.“ sagte die Ärztin in ihrem Schlusswort.
Da ist was dran.

Written by medizynicus

11. Dezember 2013 at 00:32

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Lieber Krank Feiern als Gesund schuften… oder: wie man in den Achtzigern subversiven Krieg gegen den Kapitalismus führte

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Wenn ich mir so anschaue, mit welchen Suchbegriffen es die geneigten Leser auf mein Blog verschlägt, dann muss ich doch immer wieder schmunzeln.
Ungeschlagener Spitzenreiter ist dieser Beitrag, der schon über drei Jahre alt ist und immer wieder Anlass zu neuen Kommentaren gibt.
Also, krankfeiern wollt Ihr, Leute!
Und im Internet wollt Ihr Euch Tipps holen. Natürlich gibt’s solche Tipps.
Klassiker ist übrigens ein skurilles zwanzig bis dreißig Jahre (so genau weiß das wohl keiner) altes Pamphlet aus den achtziger Jahren. Irgendwann Anfang der achtziger Jahre war das Ding plötzlich da und verbreitete sich mit der Geschwindigkeit einer Norovirus-Infektion in Szene-Buchläden sowie auf Veranstaltungen und Büchertischen in der damaligen linksalternativ-anarchistischen Szene.
„Lieber Krank feiern als Gesund schuften“ war der Titel und die Autoren gaben sich phantasievolle Namen wie Dr. A Narcho, Dr. Marie Huana und Dr. Kiff-Turner (witzig, witzig… aber wie gesagt, dreißig Jahre her!). Ob die Identität der Doktores jemals aufgeklärt wurde, ist mir nicht bekannt.
Was stand drin?
In schönstem Szene-Jargon wurde beschrieben, welche Lügen man seinem Arzt auftischen sollte, um den begehrten gelben Schein zu bekommen.
Den Lesern wurde suggeriert, auf diese Weise an einer Art subversivem Kampf gegen das böse kapitalistische System teilzunehmen:

Aus allen Ecken und Enden tönt uns das Krisengeschrei der Kapitalisten und ihrer Politiker in den Ohren.

heißt es gleich zu Beginn, wobei man dann kurz darauf allerdings einsieht, dass der Kapitalismus mit Krankfeiern alleine nicht zu besiegen ist:

Das Krankfeiern selbst ändert jedoch nichts am Fabriksystem oder der Bürohierarchie. Das geht bloß durch gegenseitiges Vertrauen, gemeinsam langsamer arbeiten, Sabotage und wilde Streiks.

Und zwei, drei Sätze später war dann der Bogen gespannt zu der Nazi-Parole „Arbeit macht frei“.
Nun ja.
Das Imperium schlug zurück.
Krankenkassen erstatteten Anzeige wegen Anstiftung und Aufforderung zum Betrug.
Szene-Buchhandlungen erhielten Besuch von Polizeibeamten und ab und zu wurden diese auch fündig. Hier und dort wurden ein paar hundert Exemplare beschlagnahmt, aber die waren schnell nachgedruckt.
Die Herren Kollegen A. Narcho, Kiff-Turner und co. hatten nämlich großzügigerweise auf ihre Uhrheberrechte verzichtet und zur massenhaften Verbreitung aufgefordert:

Vertreibt diese Broschüre! Überall, vor den Betriebs- und Behördentoren, Berufsschulen, auf Veranstaltungen, auf Büchertischen, einfach überall, und gebt sie euren Freundinnen und Freunden. Druckt die Broschüre nach! Wir erheben keinen Anspruch auf Urheberrechte! Wenn ihr sie nicht kriegen könnt, druckt oder kopiert sie ruhig nach, auch in großer Auflage, ist uns alles Recht, finden wir prima!
Aber verkauft sie billig! Krank machen ist gut. Nie mehr krank werden ist besser Es lebe die Revolution

Die Revolution ist bekanntlich bislang nicht eingetreten.
Auch dreißig Jahre später ist der Kapitalismus immer noch ungeschlagen. Und im Zeitalter des Internets ist der Text der Broschüre inzwischen auf zahllosen Seiten im Volltext zu lesen und kann bei Bedarf auch leicht heruntergeladen werden (ich verzichte an dieser Stelle bewußt auf Links – aber wer googeln kann braucht nicht lange zu suchen).
Über die inhaltliche Qualität möchte ich hier gar nicht reden.
Aber Tatsache ist, dass innerhalb der letzten dreißig Jahre wohl kaum ein zweites Buch zu der Thematik eine derartige Verbreitung gewonnen hat.

Written by medizynicus

5. August 2013 at 23:24

Veröffentlicht in Gehört und gelesen