Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Archive for the ‘nicht so richtig ernst’ Category

Aus gegebenem Anlass: kennt Ihr den?

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Bill Gates ruft beim Papst an: „Sag mal, gibt’s im Himmel eigentlich eine IT-Abteilung?“
Der Papst verspricht, sich beim Chef zu erkundigen.
Am nächsten Morgen ruft er zurück: „Bill, es gibt gute und schlechte Nachrichten. Zuerst die Gute: Ja, im Himmel gibt’s eine IT-Abteilung. Die Schlechte ist: die haben gerade Windows 10 installiert, und Du musst morgen zum Support vorbeikommen!“

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Written by medizynicus

11. April 2017 at 16:02

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Der schlechteste Blogbeitrag aller Zeiten – Heute: der mieseste Krimi ever written. Mit einer richtig totgemachten toten Leiche drin

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Wenn man lange nichts geschrieben hat, dann muss man sich erstmal warmschreiben. Und um sich warmzuschreiben. Und das geht am besten, wenn man mal so richtig schlecht schreibt (das ist eine richtig ernstgemeinte Übung! Und es macht Spaß.). Das hab ich ja schonmal probiert, ist aber inzwischen über ein Jahr her. Voilà, der schlechteste Blogbeitrag aller Zeiten (Besonderer Dank an. Möglichlicherweise ist er ja noch steigerungsfähig, also schaun wir mal:

Also, der Enzo der ist bei der Mafia. Also, bei der Mafia, da ist er dafür zuständig, dass die Leute nicht mehr so lange leben. Also die Leute, die nicht mehr so lange leben wollen, weil die Mafia das so will, da macht dann der Enzo das, dass die auch wirklich nicht mehr so lange leben.
Also, und dafür hat der Enzo ein Büro im Mafia-Hauptamt. Das Hauptamt das muss man sich jetzt so vorstellen das ist sowas wie die Zentrale von der Mafia, son richtig großes Hochhaus ist das und da hat der Enzo sein Büro. Und jeden Morgen sitzt er da und dann trinkt er erstmal einen Espresso, den macht ihm die Lolita. Also, die Lolita, die ist die Sekretärin vom Enzo, die macht ihm jeden Morgen Kaffee, und die macht noch was anderes, aber wie soll ich das jetzt sagen, weil das hier ist ja jetzt ein Krimi und da gehören nicht so schmutzige Wörter rein, also so wie vögeln oder schnackseln oder so, also sowas ähnliches tun die beiden nämlich jeden Morgen, also der Enzo und die Lolita, aber ich sag mal lieber die machen das so wie die Bienchen und die Blümchen, wobei ich das noch nie kapiert hab, was das mit Bienchen und Blümchen zu tun hat, das Schnackseln und so.
Also jedenfalls, wenn der Enzo damit fertig ist, dann setzt er sich an seinen Schreibtisch.
Da klopft es auch schon an der Tür.
Herein, sagt der Enzo und die Tür geht auf und der Renzo kommt rein.
Der Renzo hat nämlich einen Termin. Also, der Enzo, der hat dem Renzo einen Termin gegeben und deshalb muss der Renzo jetzt beim Enzo an der Tür klopfen. Und als er fertig ist mit dem Klopfen, macht er die Tür auf und schaut rein.
Ach, schönen guten Morgen, lieber Renzo, sagt der Enzo, komm doch rein und setz Dich!
Was willst Du von mir?, fragt der Renzo.
Ach, ich will Dich doch bloß erschießen, sagt der Enzo.
Mach keine Witze, sagt der Renzo.
Nee, ich mache keine Witze, sagt der Enzo, aber hast Du schon dein Testament gemacht?
Der Renzo sagt jetzt gar nichts weil der hat jetzt gesehen, dass da eine Pistole liegt auf dem Schreibtisch vom Enzo.
Also, setz Dich, sagt der Enzo, das mit dem Testament, das brauchen wir hier nicht so eng zu sehen, weil kriegt ja eh alles der Chef, aber den Totenschein, denn könntest Du ja schonmal ausfüllen.
Der Renzo sagt immer noch nix.
Also, von mir aus können wir gleich anfangen, sagt der Enzo, aber wenn Du willst, kannst Du auch vorher noch einen Kaffee trinken.
Ja, Kaffee ist gut, sagt der Renzo.
Und der Enzo fragt: mit Milch oder Zucker?
Ja, Zucker ist gut, sagt der Renzo.
Und der Enzo fragt: mit Arsen oder Zyankali?
Nee, lass mal, sagt der Renzo.
Also, Du wirst Doch wohl Deinen Kaffee nicht ungewürzt trinken, sagt er Enzo und wird jetzt richtig böse, also man könnte ja meinen, Du hättest vor… also, Du willst das Büro hier doch nicht etwa lebendig verlassen, also das geht jetzt gar nicht.
Und dann steht er auf, der Enzo und ruft nach der Lolita und dann bringt die Lolita zwei Espressos rein, einen mit Zyankali und einen ohne.
Und der Enzo und der Renzo nippen beide an ihrem Espresso und dann steht der Enzo auf und sagt, Du ich muss mal kurz pinkeln gehen, also, wenn ich zurück komme, dann bist du ja schon tot, also Ciao und Arriverderci, sag ich dann schon mal. Und jetzt glotz nicht so dumm sondern füll endlich Deinen Totenschein aus, denn Du hast ja nicht mehr viel Zeit dazu!
Und dann geht der Enzo aufs Klo. Die Pistole nimmt er natürlich mit, er ist ja nicht blöd, der Enzo.
Und der Renzo wartet, aber der Enzo kommt nicht wieder und der Renzo wird auch gar nicht tot.
Und dann kommt die Lolita rein und reißt dem Renzo die Kleider vom Leib… nee, so weit sind wir noch nicht. Also erstmal macht sie die Tür zum Klo auf.
Dahinter liegt natürlich der tote Enzo, aber das tut jetzt eigentlich nichts mehr zur Sache, denn der Renzo hat sie schon an den Schultern gepackt und…
„Was hast Du getan?“, fragt der Renzo, „Hast Du noch alle Tassen im Schrank?“
„Nee, zwei von den Tassen sind jetzt nicht mehr im Schrank!“, sagt die Lolita, „und die beiden hab ich natürlich vertauscht weil dieses Schwein da mich einfach nur voll episch genervt hat!“
Den Totenschein hat sie übrigens auch schon ausgefüllt, die Lolita, und natürlich hat sie auch gleich den richtigen Namen eingetragen.
Ja und dann haben die beiden, also der Renzo und die Lolita natürlich gleich, also die haben dann, wie schon gesagt, Bienchen und Blümchen und so und wenn sie nicht gestorben sind, dann machen sie das noch heute und die Mafia fand das auch ganz gut und weil im Mafia-Hauptamt gerade ein Job frei wurde, also in der Abteilung für operative Lebensverkürzung, da hat der Renzo diesen Job dann gekriegt und die beiden waren glücklich und zufrieden bis…. ja, bis halt die nächste Geschichte passierte, aber das ist eine andere Geschichte.

Written by medizynicus

25. Oktober 2015 at 22:58

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Der schlechteste Blogbeitrag aller Zeiten

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Also das ist so. Wenn man lange nichts geschrieben hat, dann muss man sich ja erstmal wieder warmschreiben. Und um sich warmzuschreiben, gibt es zwei Methoden: entweder, man versucht, etwas halbwegs sinnvolles zustande zu bringen oder man versucht das Gegenteil, nämlich mal so schlecht wie möglich zu schreiben. Und was dabei rauskommt…. voilà, der schlechteste Blogbeitrag aller Zeiten. Möglichlicherweise ist er ja noch steigerungsfähig, also schaun wir mal:
Also ich will euch jetzt mal erzählen, was ich immer so mache am Tag und da fange ich dann mal an, also ich fange dann ganz vorne an, also da, wo der Tag anfängt.
Das ist morgens. Also heute Morgen, da hat erstmal der Wecker geklingelt. Also das sagt mal ja so weil früher haben die Wecker ja so richtig geklingelt und wenn sie nicht geklingelt haben, dann haben sie getickt. Manchmal konnte man auch gar nicht einschlafen weil der Wecker immer so laut getickt hat. Aber heute ticken die Wecker ja gar nicht mehr. Und klingeln tun sie auch nicht mehr. Also mein Wecker hat gar nicht geklingelt und das, was nicht geklingelt hat, das war ja auch gar kein Wecker sondern ein Handy was da auf meinem Nachttisch liegt. Und das hat mich wach gemacht. Weil es war ja auch schon morgen. Also die Sonne hat noch nicht geschienen aber es war schon morgen. Und dann bin ich aufgestanden und bin aufs Klo gegangen und habe Pipi gemacht und dann bin ich wieder zurückgegangen in mein Schlafzimmer und habe das Fenster aufgemacht damit frische Luft reinkommt. Also vorher habe ich natürlich die Vorhänge zurückgezogen. Also, da war ich natürlich schon angezogen, also habe ich vergessen, zu schreiben, dass ich mich angezogen habe, weil da brannte ja auch schon Licht und wenn Licht brennt dann können die Nachbarn, also die von Gegenüber, die können mich dann ja sehen und die sollen mich ja nicht sehen, wenn ich nackig oder im Schlafanzug bin weil sonst reden die noch so blöd. Und als ich dann angezogen war, dann habe ich Kaffee getrunken. Also natürlich nicht im Schlafzimmer, sondern in der Küche. Also da in der Küche, da habe ich den Kaffee gemacht mit der Kaffeemaschine. Den habe ich dann getrunken. Also als er fertig war. Ich nehme immer vier Löffel Kaffeepulver, die tu ich in den Filter rein und dann tu ich das Wasser in die Kaffeemaschine und dann schalte ich die an. Manchmal tu ich das auch schon bevor ich Pipi machen gehe weil dann ist der Kaffee schon fertig wenn ich in die Küche komme. Also jetzt habe ich ja noch gar nicht erzählt, dass ich auch unter die Dusche gehe morgens. Also manchmal mache ich vorher Pipi und manchmal auch nachher. Aber in der Dusche mache ich nicht Pipi. Ja, und wenn ich dann fertig bin dann trinke ich Kaffee. Und beim nächsten Mal erzähle ich Euch was ich mache wenn ich meinen Kaffee ausgetrunken habe.

Written by medizynicus

30. April 2014 at 13:17

Veröffentlicht in nicht so richtig ernst

HoHoHo!

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HoHoHo, das ist bekanntlich die traditionelle Grußformel, die zu verwenden ist, wenn man einem Weihnachtsmann begegnet. Und heute Nacht ist es wieder soweit: da fliegen sie auf ihren von acht oder so (sieben plus Rudolph – war doch richtig, oder?) Rentieren gezogenen Schlitten durch die Nächte, rutschen Schornsteine hinab, verteilen Geschenke und….
Nee, stimmt gar nicht!
Die Existenz des Weihnachtsmannes wurde bekanntlich kürzlich wissenschaftlich widerlegt!
Ich darf zitieren:

Wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal so die Geschenke gebracht haben sollte, ist er heute tot.

Wer’s noch nicht kennt: die Story verbreitet sich seit mindestens fünfzehn Jahren wie ein Lauffeuer durchs Netz, zum Beispiel hier, oder hier, oder hier wenn man lieber das englische Original mag.
Wussten wir es doch hinter vorgehaltener Hand schon immer: Alles Lüge!
Dieser übergewichtige rotgewandete Riesengartenzwerg, der da oben Nordpol frühkapitalistische Fabriken unterhält, in denen arme, versklavte Zwergen im rauen arktischen Klima ohne Betriebsrat bis zum umfallen schuften und von Weihnachtsgeld noch nicht einmal zu träumen wagen… gibt’s gar nicht!
Oder sollten wir lieber doch an ihn glauben?
Existiert er vielleicht doch?
Natürlich existiert er!
Es war einmal, vor langer, langer Zeit, dass damals 8 jährige Virginia von ihrem Papa wissen wollte ob… und wie Papas nun mal so sind, gab er ihr keine zufriedenstellende Antwort. Also schrieb sie an die Zeitung weil ja nunmal bekanntlich alles stimmt, was in der Zeitung steht.
Die Antwort wird seit über hundert Jahren immer wieder nachgedruckt:

Kein Weihnachtsmann! Gott sei Dank! lebt er, und er lebt auf ewig. Noch in tausend Jahren, Virginia, nein, noch in zehnmal zehntausend Jahren wird er fortfahren, das Herz der Kindheit zu erfreuen.

…und falls es doch nicht stimmen sollte?
Na, dann haben wir ja immer noch das Christkind!
Womit wir bei der Frage wären: Wie begrüßt man eigentlich so ein Christkind?

Written by medizynicus

24. Dezember 2013 at 22:05

Noch ne Geschäftsidee

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Sehr geehrter Bewerber, sehr geehrte Bewerberin,

hiermit danken wir Ihnen ganz herzlich für Ihr Interesse an einem Volontariat zur Ausbildung zum geprüften Kristallaurahokuspokustherapeuten.
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir Sie nach eingehender Prüfung Ihrer Bewerbungsunterlagen in die engere Auswahl genommen haben.
Um die endgültige Bewerberauswahl treffen zu können, erwarten wir jedoch spezifische Kenntnisse auf dem Gebiet der Kristallaurahokuspokustherapie. Diese Kenntnisse erhalten Sie durch eine Weiterbildung durch ein qualifiziertes Institut.
Wir haben mit der Medizynicus GmbH in Bad Dingenskirchen einen zuverlässigen Anbieter gefunden, der genau die passen den Seminare für Sie in Form von E-Learning Online-Modulen anbietet. Durch dieses Bildungsangebot werden Sie ihre Karriereaussichten deutlich steigern.
Unser Unternehmen ist bereit, die Kosten der Seminare anteilig zu übernehmen, da wir überzeugt sind, dass sich diese Investition in Ihre berufliche Zukunft für Sie und für unser Unternehmen lohnen wird.
Wir übernehmen den kompletten Arbeitgeberanteil von 50 Prozent der Seminarkosten. Auf die verbleibenden EUR 2087,34 zuzüglich MWST erhalten Sie, wenn Sie sich innerhalb von 8 Tagen entscheiden außerdem noch einen Frühbucherrabatt von 10 Prozent.
Wir weisen Sie darauf hin, dass sich eine frühe Entscheidung positiv auf das weitere Bewerbungsverfahren auswirkt.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie nach Abschluss der Weiterbildung neuen Mitarbeiter in unserem Team begrüßen können.
mit freundlichen Grüßen,

Beutelschneider GmbH & Co KG

Written by medizynicus

17. Dezember 2013 at 12:43

Satanisten-Klinik BaphoMed macht Schlagzeilen

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Das schöne Köln ist in prä-karnevalesken Zeiten immer für eine Überraschung gut.
Diesmal trifft es die dortige Bapho-Med-Klinik, eines von deutschlandweit 435 satanistischen Krankenhäusern.

Nun entbrennt eine Debatte, warum der Staat religiösen Gruppierungen wie der Church of Satan, der katholischen Kirche oder haitianischen Voodoo-Priestern den Betrieb von Krankenhäusern überhaupt zu 100 Prozent finanziert.

…tja, warum eigentlich?

Written by medizynicus

26. Januar 2013 at 11:19

Homöopathische Arzneimittel fachgerecht entsorgen…

with 8 comments

…ist gar nicht so einfach, wie Marabu vom Skeptiker-Blog feststellt:

Durch die Verdünnung, etwa durch Reinigungsverfahren (insbesondere solche Verfahren, die mit Rüttel- und Schüttelbewegungen einhergehen), können nämlich gefährliche Hochpotenzen entstehen, welche dann mit ungeahnten Folgen in die Umwelt entfleuchen.
Ist nicht vielleicht das Bienensterben auf eine Umweltbelastung durch Honighochpotenzen zurückzuführen? Und der weltweite Rückgang von Amphibienarten auf eine Verseuchung mit Krötenpotenzen?
Gegenmaßnahmen sind dringend notwendig! Der Gesetzgeber ist in der Pflicht, übermäßig belastete Gewässer, Böden und Flüssigkeitsbehälter nicht nur zu sanieren, sondern auch zu deanimieren und depotenzieren.

Was übrigens gar nicht so leicht ist, da ja niemand weiß, wie man das berühmte Gedächtnis des Wassers eigentlich löschen kann…
Danke, liebe Skeptiker!

Written by medizynicus

15. September 2011 at 21:59

Veröffentlicht in nicht so richtig ernst

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