Medizynicus Arzt Blog

Krankenhausalltag in der Provinz: Medizin und Satire, Ethik und Gesundheitspolitik

Eine Unterschrift und ein Bein weniger

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Wenn Oberarzt Biestig ein Problem hat, dann schneidet er es raus.
„Lassen Sie den Patienten nüchtern, dann kommt er heute noch auf den Tisch!‟, sagt er. Vorher muss er bloß noch unterschreiben, der Patient.
Sorgfältige und umfassende Aufklärung vor jedem Eingriff? Biestig hat da seine eigenen Ansichten….

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23. März 2017 at 12:55

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In Memoriam H.

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Du warst einer der Letzten Deiner Art. Deine Geschichte hat mich beeindruckt und verdient es, erzählt zu werden.
Leb wohl. Wo auch immer Du jetzt bist.

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21. März 2017 at 21:00

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Noro an Bord

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Ein Ausbruch von Noro-Viren ist kein Spaß. Der aggressive Magen-Darm-Keim verbreitet sich rasend schnell und hält sich an kein Gesetz. Das ist nicht fair. Weder für die Patienten noch für uns.

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15. März 2017 at 14:17

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Da wird eine Wohnung frei

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Frau Bedomeit muss ins Pflegeheim. Ihre günstige Dreizimmerwohnung in bester Lage muss sie aufgeben. Die beste Freundin von Schwester Jenny sucht dringend eine bezahlbare Unterkunft. Ist es ein Verbrechen, diese Information auf dem kleinen Dienstweg weiterzugeben?

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7. März 2017 at 14:41

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Who is Who in Bad Dingenskirchen: Martin Bückling

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4. März 2017 at 19:39

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Damals im Krieg

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Die alte Dame hat Schmerzen. Ursache ist ein Harnverhalt – und deshalb braucht sie unbedingt einen Blasenkatheter. Aber sie will nicht. Sie wehrt sich. Gutes Zureden hilft nicht. Die Patientin ist dement. Sie schreit und sie kämpft – so wie sie damals, vor mehr als siebzig Jahren gekämpft hat…

Frau Bedomeit wehrt sich, weil jemand mit Gewalt in ihren Körper eindringen will. So wie damals, vor über 70 Jahren

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2. März 2017 at 19:50

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Who is Who in Bad Dingenskirchen: Krankenhauskaffeeplörre

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Heute geht’s mal nicht um eine Person, sondern um ein wichtiges Lebenselixier hier bei uns in Bad Dingenskirchen:
Ein Arzt braucht Koffein. So wie ein Raucher seine Zigarette oder ein Alkoholiker seinen Schnaps. Ohne Koffeinschock am Morgen ist schon die Frühbesprechung kaum durchzustehen, geschweige denn die Visite, und um das Mittagstief zu überwinden, sollte man sich das Zeug am besten gleich per Infusionem in die Vene tropfen lassen. Und wenn man des nächstens zur Geisterstunde über leere Stationsflure schlurft, dann ist es ebenfalls unabdingbar.
Nun gibt es verschiedene Mittel und Wege, sich diese Droge zu verpassen. Ein leckerer doppelter Espresso in Gepettos Pizzeria zum Beispiel. Das ist was Feines. Aber für den täglichen Gebrauch tut’s muss Krankenhauskaffeeplörre herhalten – also das Gebräu, welches die stationseigenen Maschinen ausspucken und welches hin und wieder auch ein paar Stunden in der gläsernen Kanne auf der Warmhalteplatte vor sich hin brutzelt. Dann gibt es noch die Brühe, die in großen Edelstahlkannen aus der Küche angeliefert wird – zum Ausschank an die Patienten. Meistens ist es lauwarm und schmeckt wie Laterne ganz unten, auch dann, wenn man es in der Mikrowelle aufgewärmt hat, aber….. was will man machen?

Written by medizynicus

26. Februar 2017 at 22:18

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